Rastatt geht wieder gegen Ratten vor

Rastatt (red) – Die Stadt Rastatt bekämpft ab dem 27. April wieder die Rattenpopulation in den Kanalisationsanlagen. Die Verwaltung bittet in dieser Zeit um erhöhte Vorsicht.

Eine Ratte auf städtischem Pflaster. Die Nager werden als Schädling und potenzielle Krankheitsüberträger gefürchtet. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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Eine Ratte auf städtischem Pflaster. Die Nager werden als Schädling und potenzielle Krankheitsüberträger gefürchtet. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

In Städten und Gemeinden leben Ratten hauptsächlich in den Abwasserkanälen, wo sie sich von Küchenabfällen ernähren. Da sich die Nagetiere durch eine hohe Fortpflanzungsrate auszeichnen, erhebliche wirtschaftliche Schäden anrichten können und als Krankheitsüberträger gelten, muss der Befall in Grenzen gehalten werden. Im Auftrag der Stadt wird die Firma Brendel deshalb von Montag, 27. April, bis Mittwoch, 29. Mai, Ratten in den städtischen Kanalisationsanlagen sowie den Kanalisationsanlagen der Ortsteile bekämpfen. Die Schädlingsfirma arbeitet mit Festköderblocks, die ausschließlich in der Kanalisation ausgebracht werden. Dort können sie ihre volle Wirksamkeit auch über einen längeren Zeitraum behalten, wie die Stadtverwaltung mitteilt, bittet deshalb um erhöhte Vorsicht, um insbesondere spielende Kinder und Haustiere vor Kontakt mit dem Mittel oder toten Ratten zu schützen und einen Missbrauch des Giftes auszuschließen.

Damit der Bekämpfungsaktion ein Erfolg garantiert ist, fordert die Stadt gleichzeitig alle Eigentümer von Grundstücken, auf denen Rattenbefall festgestellt wurde oder zu befürchten ist, auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Stadt weist darauf hin, dass gemäß Paragraf 18 Absatz 1 der städtischen Polizeiverordnung Eigentümer von sowohl bebauten als auch unbebauten Grundstücken sowie unter anderem Eigentümer von Lager- und Schuttplätzen dazu verpflichtet seien, der Ortspolizeibehörde Anzeige zu erstatten und eine Rattenbekämpfung vorzunehmen.

Mit der Rattenbekämpfung können auch andere Unternehmen beauftragt oder sie kann auf dem Grundstück selbst vorgenommen werden. Die Kosten für das Auslegen der Ködermittel sind von den Grundstückseigentümern zu tragen. Betroffene sollte sich laut Pressemitteilung im genannten Zeitraum im Kundenbereich Ordnungsangelegenheiten unter (07222) 9727202 melden.

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Erstellt:
19. April 2020, 13:00 Uhr
Lesedauer:
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