Rastatt „schnatzt“ jetzt per Videokonferenz

Rastatt (red) – Ab sofort können sich alle Rastatter kostenfrei und ohne Registrierung über die städtische Videokonferenzplattform „Rastatt schnatzt!“ miteinander austauschen.

Das steinerne Vorbild des Rastatter Staffelschnatzers - heute sitzt er in Bronze gegossen an der Schließbrücke. Foto: Tassotti/Stadt Rastatt

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Das steinerne Vorbild des Rastatter Staffelschnatzers - heute sitzt er in Bronze gegossen an der Schließbrücke. Foto: Tassotti/Stadt Rastatt

Auch wenn immer mehr Bildungs- und Kultureinrichtungen, Sportstätten und gastronomische Betriebe ihre Türen wieder öffnen dürfen, muss der coronabedingte Mindestabstand eingehalten werden. Auch soziale Kontakte gilt es weiterhin zu begrenzen. Um dennoch Vereinsbesprechungen abhalten und Nachhilfeunterricht anbieten zu können oder sich mit Freunden und Familie auf einen virtuellen Plausch zu verabreden, stelle die Stadt Rastatt die Videoplattform zur Verfügung, heißt es in einer städtischen Mitteilung. Damit folgt sie dem Vorbild von Bühl.

Name geht auf Rastatter Symbolfigur zurück

Mit „Palim Palim“, wie die Plattform in Bühl heißt, landete die Zwetschgenstadt einen vollen Erfolg. Die Nachfrage war von Anfang an groß und die Resonanz der Bürger fiel durchweg positiv aus, wie man in Rastatt bemerkt hat, deren Stadtverwaltung mit „Rastatt schnatzt!“ nun die gleiche Plattform für ihre Bürger anbietet.

Der Name des Programms geht auf Rastatts Symbolfigur, den „Staffelschnatzer“, zurück. Wer an der Murg entlangläuft, entdeckt die bronzene Skulptur an der Schließbrücke. Früher saß der Staffelschnatzer auf der Treppe vor seinem Haus, um mit seinen Nachbarn zu plaudern. Ein Bild aus vergangenen Tagen, das dank der Videoplattform nun ins digitale Zeitalter übertragen werden soll.

Technische Nutzung einfach

Die Technik hinter „Rastatt schnatzt!“ sei einfach, so die Mitteilung. Jeder, der ein Smartphone oder einen Computer hat, kann über seinen Browser auf videokonferenz.rastatt.de gehen. Von dort kann man eine sichere Videokonferenz starten, ohne irgendwelche zusätzlichen Programme installieren zu müssen. Die Plattform sei einfach zu bedienen, und zudem würden keine Daten erhoben, die nicht zur technischen Umsetzung benötigt werden. Jeder könne mit nur einem Klick ein eigenes Gespräch starten und eigene Räume einrichten. Die Dauer der Gespräche ist unbegrenzt.

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Erstellt:
9. Juni 2020, 07:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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