Rastatt schrumpft zur Außenstelle

Rastatt (ema) – Das evangelische Kirchengemeindeamt Rastatt wird aufgelöst, wenn Geschäftsführer Dietmar Pingel Ende dieses Monats in den Ruhestand geht.

Erst 2019 war das Kirchengemeindeamt in den Neubau beim Werderplatz eingezogen. Foto: av

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Erst 2019 war das Kirchengemeindeamt in den Neubau beim Werderplatz eingezogen. Foto: av

Von Egbert Mauderer

Jahrzehntelang konnte sich das evangelische Kirchengemeindeamt Rastatt halten – obwohl immer wieder die Auflösung wie ein Damoklesschwert über der Einrichtung schwebte. Jetzt ist es doch passiert. Das Amt wird zum Ende des Monats aufgegeben, wenn Geschäftsführer Dietmar Pingel in den Ruhestand geht. Die Zügel werden fortan in Baden-Baden gehalten – von einer Schwächung des Standorts Rastatts will man dort aber nicht sprechen.
Auf fünf Mitarbeiter – verteilt auf 3,3 Stellen – war das Rastatter Amt zuletzt gewachsen. Immerhin galt es, fast 200 Mitarbeiter in Kindertagesstätten, Schülerhorten, Pflegestation, Zentralküche und den vier Kirchen zu betreuen – mit einem Jahresetat von rund acht Millionen Euro. Ein formidabler mittelständischer Betrieb also, für den Dietmar Pingel seit 1986 die Verantwortung trägt.

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