Rastatter Kulturbetrieb will neue Akzente setzen

Rastatt (dm) – Die Corona-Pandemie wirkt sich auf die Kulturszene aus. Darauf will der städtische Eigenbetrieb Kultur strategisch reagieren. Die Planung für ein Sonder-tête-á-tête laufen weiter.

Die Pandemie verändert die Kulturlandschaft. Auch das tête-à-tête (Archivfoto) wird im kommenden Jahr nur in einer angepassten Form über die Bühne gehen können. Foto: Frank Vetter/Archiv

Die Pandemie verändert die Kulturlandschaft. Auch das tête-à-tête (Archivfoto) wird im kommenden Jahr nur in einer angepassten Form über die Bühne gehen können. Foto: Frank Vetter/Archiv

Von Daniel Melcher

In der Barockstadt geht man davon aus, dass es im Nachgang der Corona-Pandemie zu gravierenden Veränderungen in der Kulturlandschaft kommt. Der von Carola Gerbeth geleitete städtische Kultur-Eigenbetrieb will darauf reagieren und seine Ausrichtung vor diesem Hintergrund generell modifizieren.
In einem Bericht an den Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur, dessen Sitzung aufgrund der aktuellen Corona-Lage abgesagt wurde, heißt es: „Ein regulärer Konzertbetrieb, wie wir ihn vor der Pandemie kannten, wird nach groben Schätzungen frühestens in circa zwei Jahren wieder möglich sein. Etliche Tournee-Veranstalter, Künstler- und Konzertagenturen werden diesen langen Zeitraum wirtschaftlich nicht überstehen. Auch weitere Akteure der Veranstaltungswirtschaft wie Technikfirmen und Equipment-Verleiher werden durch Insolvenzen vom Markt verschwinden. Soloselbstständige Künstler, Konzertvermittler und Tontechniker werden sich alternative Beschäftigungen suchen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.“ Die Zukunft von Großveranstaltungen sei infrage gestellt. Eine düstere Prognose. Gleichwohl wird in dem Bericht betont, dass Kunst und Kultur „als Lebensnerv gerade in Krisenzeiten unverzichtbar“ seien.

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Erstellt:
6. November 2020, 20:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 40sec

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