Rat befürwortet Planentwurf für Soccer Court

Bietigheim (mak) – Die Gemeinde Bietigheim setzt einen Wunsch von Jugendlichen um und investiert rund 267.000 Euro in ein Kunstrasenspielfeld auf Stöckwiese.

Auf der Stöckwiese beim TuS-Gelände soll das 30 mal 15 Meter große Kunstrasenspielfeld entstehen. Foto: Frank Vetter

© fuv

Auf der Stöckwiese beim TuS-Gelände soll das 30 mal 15 Meter große Kunstrasenspielfeld entstehen. Foto: Frank Vetter

Von Markus Koch

Ein weiterer Wunsch, der im Rahmen des ersten Bietigheimer Jugendforums im März 2017 geäußert wurde, wird umgesetzt: Der Bietigheimer Gemeinderat befürwortete in seiner jüngsten Sitzung den Planungsentwurf für einen Soccer Court auf der Stöckwiese beim TuS-Gelände. Für das 30 mal 15 Meter große Kunstrasenspielfeld, das aufgrund des Grundwasserstands höher gelegt werden muss, nimmt die Gemeinde rund 267.000 Euro in die Hand. Zunächst war ein Ingenieurbüro mit der Entwurfsplanung beauftragt worden, mit dem die Gemeinde jedoch nicht zufrieden war. Dann wurde am 26. November 2019 das Freudenstädter Büro Stadt und Natur mit der Planung beauftragt, wie in der Sitzungsvorlage ausgeführt wird. Die für den Soccer Court vorgesehene Wiese wird entlang der Straße als Reservefläche für Parkplätze bei Sportveranstaltungen genutzt. Diese Parkplatznutzung soll beibehalten werden, erläuterte Bürgermeister Constantin Braun. Seitlich befindet sich ein befestigter Parkplatz, nordwestlich schließen sich die Sportanlagen an. Südlich verläuft ein Schotterweg entlang eines Grabens. Im Rahmen der Baugrunduntersuchung wurde jedoch festgestellt, dass der Boden bis zu einer Tiefe von einem Meter aus Auffüllungen besteht, die einen leicht erhöhten Arsengehalt aufweisen und deshalb bei einer Entsorgung in eine höhere Deponieklasse einzustufen wären, was zu entsprechenden Mehrkosten führen würde. Ein weiteres Problem: Sollte der höchste Grundwasserstand eintreten, dann sei von einer Überflutung des Spielfelds auszugehen, wird im Baugrundgutachten erläutert. Deshalb wurde empfohlen, das Spielfeld höher zu legen. „Eine erhöhte Spielfläche ist zudem die günstigste Lösung, deshalb sind wir damit einverstanden“, meinte der Rathauschef in Richtung Planerin Anja Grün von Stadt und Natur, die bei der Sitzung per Video-Chat zugeschaltet war.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
13. November 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 43sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte