Rheinau-Nord: DRK bewirbt sich für Kita

Rastatt (ema) – Es wäre ein Novum in der Region: Das Deutsche Rote Kreuz möchte ab Mitte September 2022 eine Kindertagesstätte in der Rastatter Rheinau eröffnen.

Durch den Verkauf des Stammsitzes an den Landesverband hat sich der DRK-Kreisverband Rastatt wirtschaftlich Luft verschafft. Foto: Egbert Mauderer

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Durch den Verkauf des Stammsitzes an den Landesverband hat sich der DRK-Kreisverband Rastatt wirtschaftlich Luft verschafft. Foto: Egbert Mauderer

Von Egbert Mauderer

Der DRK-Kreisverband Rastatt will einen erneuten Anlauf starten, um als Träger einer Kindertagesstätte Fuß zu fassen. Man bewerbe sich bei der Stadt Rastatt um die Verantwortung für die künftige zweite Kita in Rheinau-Nord, sagte Geschäftsführer Stefan Leiber-Pfeffinger im BT-Gespräch.
Im vergangenen Jahr hatte der DRK-Kreisverband bereits in Gaggenau seinen Hut für eine Kita-Trägerschaft in den Ring geworfen, war aber nicht zum Zuge gekommen. Die neue Einrichtung in Rheinau-Nord mit rund 120 Plätzen und etwa 30 Mitarbeiterinnen soll Mitte September 2022 in Betrieb gehen. Es wäre der erste Kindergarten in der Region, den das Rote Kreuz betreiben würde. In anderen Ecken Deutschlands sieht das anders aus. Der Geschäftsführer verweist darauf, dass das DRK bundesweit für mehr als 1.500 Kindertagesstätten die Verantwortung trägt. Mit Rahmenkonzepten und einem Fachbeirat sei wichtiges Know-how vorhanden.

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