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Schadstoffmobil auf Tour

Rastatt (red) – Wohin mit Farben, Lacken und Co.? Das Schadstoffmobil des Landkreises nimmt solche und andere Problemstoffe an. Es beginnt seine Runde durch 16 Gemeinden des Landkreises am 29. Februar in Rastatt.

Auch alte Lackdosen können bei der Problemstoffsammlung des Landkreises abgegeben werden, die jetzt beginnt. Foto: Landratsamt

© red

Auch alte Lackdosen können bei der Problemstoffsammlung des Landkreises abgegeben werden, die jetzt beginnt. Foto: Landratsamt

An sieben Samstagen von Ende Februar bis Anfang Juli 2020 macht das Schadstoffmobil in 16 Städten und Gemeinden des Landkreises Rastatt zur Annahme von Problemstoffen aus Haushalten Station. Der erste Termin ist am Samstag, 29. Februar, in Rastatt. Dort steht das Schadstoffmobil von 8 bis 13 Uhr auf dem Parkplatz am Münchfeldstadion (Stadionstraße).
Die weiteren Termine sind am 28. März in Forbach und Gernsbach, am 18. April in Bischweier, Muggensturm und Bietigheim, am 9. Mai in Bühl und Ottersweier, am 16. Mai in Durmersheim, Ötigheim und Steinmauern, am 27. Juni in Sinzheim, Hügelsheim und Lichtenau sowie zum Abschluss am 4. Juli in Gaggenau und Loffenau.

Die genauen Standorte und Standzeiten des Schadstoffmobils sind in den jeweiligen Abfallkalendern vermerkt. Sie können für den gesamten Landkreis auch komfortabel mit Angabe der Standplätze über die Abfall-App aufgerufen oder über das Internetangebot des Abfallwirtschaftsbetriebs ermittelt werden, www.awb-landkreis-rastatt.de.

Grundsätzlich verboten ist das Abstellen von Abfällen vor Beginn und nach Ende der Sammlung. Die Abgabezeiten beim Schadstoffmobil sind unbedingt einzuhalten.

Angenommen werden im Haushaltsbereich angefallene Dispersionsfarben, Lacke und andere umweltschädliche Chemikalien von Abbeizmitteln über Klebstoffe und Pflanzenschutzmittel, Pinselreiniger bis hin zu Spraydosen, Waschmitteln und WC-Reinigern. Darüber hinaus können bei der Sammlung Altmedikamente, Batterien sowie Feuerlöscher, Speiseöle und -fette sinnvoll entsorgt werden. Die Annahme dieser haushaltsüblichen Problemstoffe erfolgt gebührenfrei.

Altöl ist kostenpflichtig

Kleine Elektro- und Elektronikgeräte (PC-Laufwerke, Drucker, Telefone, Bohrmaschinen, Bügeleisen, Kaffeemaschinen), Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen können ebenfalls beim Schadstoffmobil zur umweltgerechten Entsorgung kostenlos abgegeben werden. Dies gilt auch für CDs und DVDs.

Kostenpflichtig ist beim Schadstoffmobil mit 50 Cent je Liter die Abgabe von Altöl. Kostenfrei müssen alle Verkaufsstellen von Motoröl Altöl in der dort erworbenen Menge zurücknehmen. Diese Art der Entsorgung wird daher empfohlen.

Keine Zement-, Putz- und Klebersäcke

Einige Materialien und Gegenstände werden bei der Problemstoffsammlung zurückgewiesen. Nicht angenommen werden zum Beispiel Zement-, Putz- und Klebersäcke. Diese Abfälle sind als Bauschutt zu entsorgen. Auch asbesthaltige mineralische Abfälle und Mineralwollabfälle werden beim Schadstoffmobil nicht angenommen. Sie sind gegen Gebühr bei der Entsorgungsanlage „Hintere Dollert“ in Gaggenau-Oberweier anzuliefern.

Große Elektrogeräte wie Waschmaschinen, Mikrowellengeräte, Dunstabzugshauben, Kühlgeräte, Fernsehgeräte und sonstige Monitore können ebenfalls nicht bei der Problemstoffsammlung abgegeben werden. Diese werden, wie auch alle anderen Elektrogeräte, bei der bereits genannten Entsorgungsanlage „Hintere Dollert“, beim Wertstoffhof Bühl-Vimbuch sowie bei der Sammelstelle der Stadt Rastatt angenommen.

Gefährliche Abfälle aus dem Gewerbebereich und aus anderen Einrichtungen als privaten Haushalten werden bei dieser Problemstoffsammlung ebenfalls nicht angenommen. Sie sind von den Firmen und Einrichtungen selbst über zugelassene Betriebe zu entsorgen, informiert die Pressestelle im Landratsamt.

Weitere Auskünfte erteilt der Abfallwirtschaftsbetrieb unter (0 72 22) 3 81 55 55.

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Erstellt:
26. Februar 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 21sec

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