Schutzmasken „made in Rastatt“

Rastatt (dm) – Die Firma Dach Schutzbekleidung investiert Millionen in den Standort Rastatt und baut eine Massenproduktion für Schutzmasken auf. Im November ist nun offizielle Einweihung geplant.

Die ersten Masken werden bereits hergestellt: Ein Mitarbeiter an einer der neuen Maschinen. Foto: Dach Schutzbekleidung

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Die ersten Masken werden bereits hergestellt: Ein Mitarbeiter an einer der neuen Maschinen. Foto: Dach Schutzbekleidung

Von Daniel Melcher

Nachhaltige Versorgungssicherheit ist das Ziel, weniger Abhängigkeit vom Fertigungsstandort China ebenfalls: Das Unternehmen Dach, Spezialist für Schutzbekleidung, investiert in den vergangenen und kommenden Monaten mehrere Millionen Euro in seinen Firmensitz in der Barockstadt. Aktuell werden bereits die ersten Schutzmasken „made in Rastatt“ produziert.
Wie berichtet, hatte Dach ursprünglich im Mai die Massenherstellung im Rastatter Gewerbegebiet starten wollen. Nachdem es bei den Maschinenbauern, mit denen die Firma zusammenarbeitet, nachfragebedingt zu Verzögerungen kam, steht man nun aber in den Startlöchern. „Die ersten Maschinen sind da“, wie Vertriebsleiter Markus Suppinger am Mittwoch auf Nachfrage des BT informierte. Doch noch müssen diese justiert werden, sodass die Großproduktion von einfachen OP-Masken bis zu Modellen mit den hohen Filterstandards FFP2 und FFP3 wohl im Oktober starten könne. Seit mehr als drei Wochen liefere man bereits gewisse Stückzahlen aus, über Kapazitäten macht man zu diesem Zeitpunkt indes noch keine Angaben. Wenn alles rund läuft, sollen es über eine Million täglich sein, hatte es im Frühjahr geheißen.

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Erstellt:
16. September 2020, 20:30 Uhr
Lesedauer:
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