Sicht- und unsichtbare Baustellen in Niederbühl

Rastatt (dm) – 50 Jahre nach der Eingemeindung zu Rastatt: Im Meerrettichdorf Niederbühl ist laut Ortsvorsteher Klaus Föry aktuell einiges im Fluss. Teil drei der BT-Serie.

Entwicklungspotenzial für Wohnungen und Café: Das Areal um altes Rathaus, Gasthaus und ehemaliges Feuerwehrareal soll komplett neu überplant werden. Foto: Frank Vetter

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Entwicklungspotenzial für Wohnungen und Café: Das Areal um altes Rathaus, Gasthaus und ehemaliges Feuerwehrareal soll komplett neu überplant werden. Foto: Frank Vetter

Von BT-Redakteur Daniel Melcher

Steht Niederbühl still? Vier Jahre, nachdem die Dorfentwicklungspläne verabschiedet wurden, ist nicht nur die scheinbar endlose Bahnbaustelle immer noch da – zum Leidwesen der Anwohner. Auch die wichtigsten Punkte auf der dortigen Vorhabenliste stehen noch unverändert auf dem Plan. Ortsvorsteher Klaus Föry relativiert: „Es ist vieles angestoßen worden, wir können nicht klagen.“ Will heißen: Es gibt so manch Baustelle, die nur noch nicht sichtbar ist.
Manches dauert eben, und das hängt nicht immer mit der Zugehörigkeit zur Stadt Rastatt zusammen. 50 Jahre Eingemeindung – das wird mancherorts kontrovers gesehen. Auch im Meerrettichdorf, das im Mai 1972 Rastatter Stadtteil wurde, sei lange Zeit Stillstand beklagt worden, so Föry. Vieles könnte ein Ort wie Niederbühl im 21. Jahrhundert indes nicht mehr alleine stemmen, sieht er durchaus auch Vorteile. Und dreht den Spieß mal um: Was würde Rastatt ohne Niederbühl tun?, fragt er mit Blick auf die Entwicklung im Gewerbegebiet Rotacker, das auf Niederbühler Gemarkung steht.

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Erstellt:
7. Januar 2022, 14:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 48sec

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