Tierheim: Finanzielle Lage bleibt angespannt

Rastatt (fuv) – Das Rastatter Tierheim hat auch im zweiten Corona-Jahr seinen Betrieb aufrecht erhalten. Doch die Kosten steigen, die Einnahmen stagnieren. Die neue Hundehalle liegt erst mal auf Eis.

Das Tierheim hält seinen Betrieb aufrecht (von links): Ronja Knoch, Tamara Häring und Silke Vierboom. Foto: Frank Vetter

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Das Tierheim hält seinen Betrieb aufrecht (von links): Ronja Knoch, Tamara Häring und Silke Vierboom. Foto: Frank Vetter

Von Frank Vetter

Das Tierheim Rastatt hat auch im zweiten Corona-Jahr seinen Betrieb aufrechterhalten; mit Einschränkungen beim Besucherverkehr. Tiere wurden weiter aufgenommen und vermittelt, auch mithilfe der wöchentlichen Rubrik „Wer will mich haben?“ im Badischen Tagblatt. Im BT-Gespräch ziehen die Leiterin des Tierheims, Silke Vierboom, und die Vorsitzende des Tierschutzvereins Rastatt als Träger des Tierheims, Sibylle Fritz, Bilanz und blicken auf das gerade begonnene Jahr.
Katzen waren auch im vergangenen Jahr die größte Klientel, um die sich das Tierheimteam kümmerte: 36 Stubentiger wurden aus den unterschiedlichsten Gründen abgegeben. Als Fundtiere wurden 120 aufgenommen, beschlagnahmt worden waren 14. Auffallend sei gewesen, so Silke Vierboom, dass besonders viele Jungtiere die Katzenzimmer bevölkerten. Ob das nun Zufall war oder Corona geschuldet, lasse sich nicht sagen, so die Tierheimleiterin. Für 101 Miezen wurden ein neues Zuhause gefunden, zum Jahreswechsel lebten noch 49 in der Klärwerkstraße.

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Erstellt:
17. Januar 2022, 17:15 Uhr
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