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Trauerfeier eskaliert: Großaufgebot der Polizei rückt an

Rastatt (red) - Die Polizei musste zu einer Trauerfeier in Niederbühl mit einem Großaufgebot ausrücken. Dutzende Menschen feierten und verstießen dabei gegen die Corona-Auflagen - Einsicht zeigten sie nicht.

Ein Großaufgebot vom Rastatter Revier, der Bundespolizei und der Hundestaffel war nötig, um die Lage zu beruhigen. Symbolfoto: Patrick Steeger/dpa

© dpa-avis

Ein Großaufgebot vom Rastatter Revier, der Bundespolizei und der Hundestaffel war nötig, um die Lage zu beruhigen. Symbolfoto: Patrick Steeger/dpa

Die laute Musik bei der Feier ließ eine Anwohnerin gegen 20 Uhr zum Telefon greifen, um die Polizei zu rufen. Die Beamten rückten in die Weiherstraße aus und fanden dort auch zügig den Veranwortlichen. Ein 22-jährige Mann aus Kamerun betrauerte mit rund 50 bis 60 Landsleuten den Tod seiner Mutter - ohne Abstandsregeln zu beachten. Der Hinterbliebene zeigte sich aber einsichtig und sagte zu, die Zahl der Trauergäste so zu reduzieren, dass die Abstandsregeln eingehalten werden könnten.

Nach einiger Zeit schauten die Polizisten nochmals vorbei, um zu prüfen, ob ihren Anweisung gefolgt worden war. Doch an der Situation hatte sich nichts geändert - bis auf die Tatsache, dass der Verantwortliche nun nicht mehr kooperativ war.

Weitere Streifen vom Revier in Rastatt, der Polizeihundeführer und der Bundespolizei wurden zur Unterstützung angefordert. Nach längeren Diskussionen sowie Platzverweisen zeigte sich einer der Anwesenden besonders uneinsichtig: Er ließ sich vor den Beamten auf den Boden fallen, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Nach und nach verließen dann aber doch die meisten Gäste die Feier. Gegen den Veranstalter wird nun ermittelt.

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Erstellt:
20. Juni 2020, 19:28 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 35sec

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