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Trinkwasser in Förch: Stadtwerke geben Entwarnung

Rastatt (dm) – Die Stadtwerke Rastatt haben bei einer Bürgerinformationsveranstaltung in Förch mitgeteilt, dass man dank technischer Maßnahmen die PFC-Werte des Trinkwassers im Ortsteil inzwischen unter den vorsorglichen Maßnahmenwert des Umweltbundesamts senken konnte.

Förch wird bisher über ein eigenes Wasserwerk versorgt und ist nicht in die Trinkwasserversorgung der Stadt Rastatt integriert. Foto: ema

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Förch wird bisher über ein eigenes Wasserwerk versorgt und ist nicht in die Trinkwasserversorgung der Stadt Rastatt integriert. Foto: ema

Von Daniel Melcher

Das Trinkwasser im Rastatter Stadtteil Förch entspreche jetzt allen vorgegebenen Qualitätskriterien: Dies teilten die Stadtwerke Rastatt am Donnerstagabend bei der Bürgerinformationsveranstaltung in der örtlichen Festhalle mit. Die Messwerte der sogenannten PFOA und PFOS – zwei Vertreter aus der Gruppe perfluorierter Chemikalien (PFC) – lägen seit Tagen konstant unter dem vorsorglichen Maßnahmenwert des Umweltbundesamts von 0,05 Mikrogramm pro Liter.

Mehrere Optionen werden geprüft

Das Umweltbundesamt hatte im Dezember für empfindliche Personen wie Schwangere, Säuglinge und Kinder bis drei Jahre den sogenannten vorsorglichen Maßnahmenwert für PFOA und PFOS von bisher 0,5 Mikrogramm pro Liter auf 0,05 Mikrogramm pro Liter gesenkt. Der Wert des Trinkwassers in Förch lag bei 0,052 Mikrogramm pro Liter und damit zwei Tausendstel darüber. Neben der Einleitung technischer Maßnahmen zur Senkung der Werte erstatteten die Stadtwerke daraufhin dem betroffenen Personenkreis die Mineralwasserkosten. Diese Aktion – noch gültig bis zum Kaufdatum 15. Februar – endet nun.

Förch wird bisher über ein eigenes Wasserwerk versorgt und ist nicht in die Trinkwasserversorgung der Stadt Rastatt integriert. Zur weiteren Erhöhung der Versorgungssicherheit seien mehrere Optionen in Prüfung.

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Erstellt:
13. Februar 2020, 19:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 34sec

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