Verunsicherung bei Schwangeren

Rastatt/Baden-Baden (yd) – Als wäre die Zeit von Schwangerschaft und Geburt für werdende Eltern nicht schon aufregend genug, kommt derzeit noch Angst und Verunsicherung durch die Corona-Pandemie dazu. Im Klinikum Mittelbaden dürfen die Väter derzeit nur mit in den Kreißsaal, nicht auf die Wöchnerinnenstation. Daher entscheiden sich immer mehr werdende Mütter für eine ambulante Entbindung, bei der sie kurz nach der Geburt nach Hause zurückkehren und sich von ihren Hebammen betreuen lassen.

Alles ist anders in Corona-Zeiten: Schwangere in der Region tendieren derzeit eher zu ambulanten Entbindungen. Foto: Sonja Fröhlich/dpa

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Alles ist anders in Corona-Zeiten: Schwangere in der Region tendieren derzeit eher zu ambulanten Entbindungen. Foto: Sonja Fröhlich/dpa

Von Yvonne Hauptmann

Mirka Zimmer erlebt derzeit spannende Tage: Die 31-Jährige ist hochschwanger, im Prinzip kann es jeden Moment losgehen. Es ist Zimmers dritte Schwangerschaft, sie weiß also eigentlich, was auf sie zukommt. Und dennoch ist sie dieses Mal doch verunsichert, nervös und besorgt. Das Coronavirus macht eben auch vor den Kreißsälen nicht halt.
„Als es vor ein paar Wochen hieß, die Männer dürfen nicht mehr mit zur Entbindung und müssen dem Kreißsaal fernbleiben, habe ich viel geweint“, sagt Mirka Zimmer. „Das Ganze hat mich sehr belastet. Inzwischen ist zwar klar, dass die Männer immerhin mit in den Kreißsaal dürfen, aber ganz geheuer ist mir das Ganze immer noch nicht.“

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Erstellt:
14. April 2020, 09:49 Uhr
Aktualisiert:
14. April 2020, 10:02 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 31sec

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