Vogelretter Kevin Fingermann schmeißt hin

Rastatt (sawe) – Nach Pierre Fingermann schmeißt auch sein Enkel Kevin vorerst hin. Der 29-Jährige hat mitgeteilt, die Vogelschutzstation in Rastatt bis auf Weiteres zu schließen. Grund ist ein Hick-Hack um die Bedingungen der Weiterarbeit. Im Netz läuft bereits eine Petition für den Erhalt.

Mit Herzblut bei der Sache und daher weiterhin für Gespräche offen: Vogelretter Kevin Fingermann. Foto: F. Vetter

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Mit Herzblut bei der Sache und daher weiterhin für Gespräche offen: Vogelretter Kevin Fingermann. Foto: F. Vetter

Von Sabine Wenzke

Der 29-jährige Kevin Fingermann hat am Samstagabend in Facebook angekündigt, seine Tierrettung nicht mehr weiter zu betreiben, „da eine Festanstellung im Landratsamt Rastatt oder bei der Stadt Rastatt nicht möglich ist“. Unter diesen Voraussetzungen könne er seine Arbeit nicht weiter führen. Die Nachricht hat in dem sozialen Netzwerk großes Bedauern und eine Welle der Solidarität ausgelöst. Auf dem Kampagnen-Netzwerk avaaz.org wurde eine Petition für den Erhalt gestartet, bis Sonntagabend hatten bereits mehr als 1300 Menschen unterzeichnet.
Grund ist der Hickhack um die Bedingungen der Weiterarbeit. Erst vor rund drei Wochen hatte Pierre Fingermann, der 27 Jahre als ehrenamtlicher Vogelschutzbeauftragter des Landkreises Rastatt fungierte, frustriert über behördliche Auflagen sein Amt niedergelegt und den Stab offiziell an Enkel Kevin übergeben, der mit der Vogelpflege von Kindesbeinen an vertraut ist.

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Erstellt:
7. Juni 2020, 20:00 Uhr
Lesedauer:
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