Vogelschützer Pierre Fingermann springt in die Bresche

Rastatt (ema) – Ausgerechnet mit der Zustimmung des Wildtierbeauftragten nimmt Pierre Fingermann einen verletzten Schwan in Obhut. Dabei darf er das eigentlich nicht.

Bleiben in vielen Köpfen als Vogelretter präsent: Pierre (rechts) und Kevin Fingermann. Foto: Uli Deck

© dpa

Bleiben in vielen Köpfen als Vogelretter präsent: Pierre (rechts) und Kevin Fingermann. Foto: Uli Deck

Von BT-Redakteur Egbert Mauderer

Ein verletzter Schwan an der Kreuzung Ötigheimer Weg/Berliner Ring hat am Dienstagmorgen nicht nur die Polizei auf Trab gehalten. Im Einsatz war auch Vogelschützer Pierre Fingermann, der eigentlich auf Anordnung des Landratsamts keine Tiere mehr aufnehmen darf. In diesem Fall durfte er doch – ausgerechnet mit Zustimmung des Kreis-Wildtierbeauftragten Martin Hauser.
Laut Polizei meldete ein Verkehrsteilnehmer am Dienstag gegen 5.40 Uhr ein vermeintlich verletztes Tier neben der Straße. Die Ordnungshüter stießen auf einen „desorientierten“ Schwan, der sich vermutlich zuvor bei einer missglückten Landung eine Gehirnerschütterung zugezogen habe und deshalb nicht mehr in der Lage gewesen sei, selbstständig wegzufliegen. Die Beamten sperrten die Straße und fingen das Tier ein.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
15. Dezember 2021, 19:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 40sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen