Wanderschäfer will Schäden regulieren

Ötigheim (as/mak) – Sozusagen ein „schwarzes Schaf“ unter den Wanderschäfern beschäftigt seit rund drei Wochen Behörden und Landwirte im nördlichen Landkreis. Nun fand ein runder Tisch in Ötigheim statt, zu dem Bürgermeister Frank Kiefer geladen hatte. Neben dem betreffenden Schäfer nahmen zehn Geschädigte (darunter fünf Landwirte), Vertreter von Behörden und der Polizei teil.

Auch auf Nachbars Acker schmeckt es den Schafen von Klaus Karle bei Ötigheim.  Foto: Kühn

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Auch auf Nachbars Acker schmeckt es den Schafen von Klaus Karle bei Ötigheim. Foto: Kühn

Von Anja Groß, Markus Koch

Ötigheim – Der Austausch sei „sachlich und konstruktiv“ gewesen, bilanziert Bürgermeister Frank Kiefer. Der Schäfer sei grundsätzlich bereit, die entstandenen Schäden zu begleichen. Schwierigkeiten mit Schäfer Klaus Karle hat es in der Vergangenheit auch schon andernorts gegeben. Wie BT-Recherchen ergaben, hatte er vor Jahren einen Pachtvertrag mit der Stadt Ostfildern, deren städtische Wiesen zu beweiden. Nachdem es immer wieder Klagen und Beschwerden gegeben hatte, dass andere Grundstücke abgegrast wurden, Wege verschmutzt waren oder die Mahd nicht wie vereinbart ausgeführt wurde, kündigte die Stadt 2014 den Pachtvertrag vorzeitig, bestätigt die städtische Pressesprecherin.

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Erstellt:
26. Mai 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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