Wegen falscher Verdächtigungen vor Gericht

Rastatt (up) – Nach einer Trennung erhebt ein 39-Jähriger schwere Vorwürfe gegen seine Ex-Gefährtin. Ein Psychiater hält diese für konstruiert, erläutert er in der Verhandlung am Amtsgericht Rastatt.

Um wahnhafte Überzeugungen geht es in einem Verfahren am Amtsgericht Rastatt. Foto: Uli Deck/Archiv

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Um wahnhafte Überzeugungen geht es in einem Verfahren am Amtsgericht Rastatt. Foto: Uli Deck/Archiv

Von Ulrich Philipp

Vor dem Amtsgericht Rastatt muss sich derzeit ein Mann aus Mühlacker wegen falscher Verdächtigungen verantworten. Der 39-Jährige hatte eine Frau aus Rastatt bei der Polizei angezeigt, sie hätte angeblich von ihrer minderjährigen Tochter kinderpornografische Bilder hergestellt und sie außerdem anderen Männern zum Geschlechtsverkehr angeboten.
Als Beweise hatte der Mann unter anderem Fotos und Handynachrichten vorgelegt. Die Polizei habe bei einer Durchsuchung der Wohnung der Frau jedoch keine Anhaltspunkte dafür gefunden, dass die erhobenen Vorwürfe richtig seien, erklärte Staatsanwältin Weber. Verdächtige Fotos oder andere Beweise seien nicht gefunden worden. Der Mann war daraufhin selbst ins Visier der Ermittler geraten.

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Erstellt:
5. September 2021, 16:30 Uhr
Lesedauer:
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