Weisenburger-Start-up macht die elektrische Welle

Rastatt (dm) – Die E-Mobilität-Welle schwappt immer mehr auch auf die Freizeitbranche über. In Rastatt hat sich die Firma Lampuga aufgemacht, mit einem vollelektrischen Jet-Board Wellen zu schlagen.

Kein Lärm, kein Gestank: Mit Lampuga kann den Herstellern zufolge emissionsfrei gesurft werden. Foto: Pablo Prieto

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Kein Lärm, kein Gestank: Mit Lampuga kann den Herstellern zufolge emissionsfrei gesurft werden. Foto: Pablo Prieto

Von BT-Redakteur Daniel Melcher

Elektrisch motorisierte Surfboards made in Rastatt: Die Firma gehört erstaunlicherweise zum Traditions-Bauunternehmen Weisenburger – ein Exot in dessen Gruppe. Firmenchef Nicolai Weisenburger hatte schon in das Start-up investiert, als es noch in Hamburg residierte, wo es 2011 gegründet worden war. Doch 2017 stand Lampuga das Wasser finanziell bis an den Hals, meldete Insolvenz an. Weisenburger erwarb die Vermögenswerte samt Patent auf Konzeption und Design und holte das Start-up in die Barockstadt, wo die neue Lampuga GmbH gegründet und in der Werkstraße eine neue Produktionshalle für die Fertigung gebaut wurde, wie Alexander Pick berichtet, der seit 2019 Geschäftsführer ist. Dort wurde das Produkt „von Grund auf neu entwickelt.“ Doch als man den Vertrieb national und international vorantrieb, brandete erste einmal Corona an.

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