Wenn Gigabytes in Lichtgeschwindigkeit sausen

Rastatt (mak) – Für rund 44 Millionen Euro werden bis Ende 2021 Trassen für Breitbandkabel im Landkreis Rastatt gebaut. Am Mittwoch erfolgt der erste Spatenstich.

Dezernent Mario Mohr (links) und technischer Projektleiter Matthias Möhrle vor dem umfangreichen Bauzeitenplan. Foto: Hicran Songur

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Dezernent Mario Mohr (links) und technischer Projektleiter Matthias Möhrle vor dem umfangreichen Bauzeitenplan. Foto: Hicran Songur

Von Markus Koch

Gigantische Datenmengen, die in Lichtgeschwindigkeit durch Käbelchen geschickt werden, die so dünn sind wie ein Haar: Glasfasertechnik ist technisch faszinierend, elementar für Unternehmen und private Nutzer von digitalen Endgeräten. Der Landkreis Rastatt investiert 43,6 Millionen Euro, um ein Rückgrat (Backbone) aus Breitbandkabeln aufzubauen. Der Bund fördert die Maßnahme mit 19,9 Millionen Euro, vom Land kommen 8,4 Millionen. Bis Dezember 2021 soll das Backbone fertig sein. Wann bis zu jedem Haus Glasfaser liegt, ist schwer zu sagen, denn die Gemeinden erhalten (noch) keine Förderung für den Endausbau.
Das Glasfasernetz im Kreis wird eine Gesamtlänge von rund 350 Kilometern haben. Auf einer Länge von insgesamt 150 Kilometern bestehen bereits Leitungen, die der Landkreis für 15 Jahre anpachtet, wodurch er entsprechend Kosten spart, wie Dezernent Mario Mohr im Gespräch mit dem Badischen Tagblatt erläutert.

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Erstellt:
22. September 2020, 18:00 Uhr
Lesedauer:
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