Zahl der Homeoffice-Arbeitsplätze deutlich erhöht

Rastatt (mak) – Landratsamt, Stadtverwaltung, Firmen: Immer mehr Mitarbeiter erledigen Arbeiten von zu Hause aus – nicht nur aus Gründen des Infektionsschutzes.

Nicht nur aus Gründen des Infektionsschutzes, sondern auch im Hinblick auf die „Work-Life-Balance“ der Mitarbeiter sind Homeoffice-Arbeitsplätze im Trend. Foto: dpa/Fabian Strauch

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Nicht nur aus Gründen des Infektionsschutzes, sondern auch im Hinblick auf die „Work-Life-Balance“ der Mitarbeiter sind Homeoffice-Arbeitsplätze im Trend. Foto: dpa/Fabian Strauch

Von BT-Redakteur Markus Koch

Das Landratsamt und die Stadt Rastatt haben positive Erfahrungen mit Homeoffice gemacht. Ende Januar arbeiteten rund 600 der 1.270 Mitarbeiter der Kreisbehörde von daheim aus. Gab es bei der Stadt Rastatt vor der Pandemie 47 Homeoffice-Arbeitsplätze, so ist deren Zahl nun auf 347 angestiegen. Auch bei Firmen wie Mercedes-Benz oder Siemens und bei der Arbeitsagentur arbeiten zahlreiche Mitarbeiter zu Hause.
Tobias Brandstetter, Pressesprecher für das Rastatter Benz-Werk, macht auf BT-Nachfrage zwar keine Angaben zum hiesigen Werk: „Zum Umfang, wie viele Mitarbeiter das mobile Arbeiten an einzelnen Standorten nutzen, äußern wir uns nicht.“ Er teilt jedoch mit, dass das Unternehmen bereits im April 2020 „weitreichende Vorkehrungen zum Infektionsschutz“ getroffen und ein umfassendes Maßnahmenpaket mit dem Gesamtbetriebsrat vereinbart habe. „Seit Frühjahr 2020 arbeiten unsere Mitarbeiter wo immer möglich mobil von zu Hause, um das Infektionsrisiko weiter einzugrenzen.“ Bei Daimler seien das im Schnitt mehr als zwei Drittel aller Mitarbeiter in der Verwaltung in Deutschland. Homeoffice gibt es bei der Firma mit dem Stern jedoch schon länger: „Seit Dezember 2016 haben alle Beschäftigten von Daimler ein grundsätzliches Recht, mobil zu arbeiten, wenn dies mit der jeweiligen Aufgabe vereinbar ist“, erläutert Brandstetter.

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Erstellt:
19. Februar 2021, 06:00 Uhr
Lesedauer:
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