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Zwischen Enttäuschung und Hoffnung

Rastatt (as) – Die Enttäuschung ist groß, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, so könnte man die Reaktion vieler Katholikinnen und Katholiken im Dekanat Rastatt über das nachsynodale apostolische Schreiben „Querida Amazonia“ von Papst Franziskus umschreiben. Das BT hat sich umgehört.

Die Hoffnungen waren groß, auch im Dekanat Rastatt gibt es Enttäuschung über das Papstschreiben unter anderem zu Frauen in Weiheämtern. Foto: Roberto Pfeil/dpa

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Die Hoffnungen waren groß, auch im Dekanat Rastatt gibt es Enttäuschung über das Papstschreiben unter anderem zu Frauen in Weiheämtern. Foto: Roberto Pfeil/dpa

Von Anja Groß

Das Wort Zölibat wird noch nicht einmal erwähnt, den Hoffnungen auf Frauen in Weiheämtern eine klare Absage erteilt: Das nachsynodale apostolische Schreiben „Querida Amazonia“ von Papst Franziskus sorgt auch bei Katholikinnen und Katholiken in der Region für Enttäuschung, wie eine Umfrage des Badischen Tagblatts ergab. Hoffnung auf Reformen hegen die meisten aber immer noch und setzen deshalb unter anderem auf den gerade begonnenen synodalen Weg der deutschen Bischöfe.
Dekan Josef Rösch: „Im Kontakt mit Gemeindemitgliedern und auch mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nehme ich viel Enttäuschung über das Papstschreiben wahr. Erwartungen, der Papst würde den Diakonat für Frauen öffnen und den Pflichtzölibat lockern, wurden nicht erfüllt. Leider werden wertvolle Impulse des Schreibens bisher kaum beachtet. Ich denke beispielsweise an das leidenschaftliche Eintreten des Papstes für die Rechte der indigenen Völker, sein Engagement für den Erhalt des einzigartigen Ökosystems Amazonas und seine Parteinahme für die Armen und Ausgebeuteten.

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Erstellt:
3. März 2020, 20:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 55sec

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