500 Anzeigen gegen Fiat-Chrysler

Baden-Baden/Lahr/Frankfurt (tas) – Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt weiter in Sachen Diesel-Abgasmanipulationen. Vor allem Käufer von Wohnmobilen melden sich bei der Behörde.

Fiat-Logo an der Deutschlandzentrale in Frankfurt: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Unternehmen. Foto: Arne Dedert/dpa

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Fiat-Logo an der Deutschlandzentrale in Frankfurt: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Unternehmen. Foto: Arne Dedert/dpa

Von BT-Redakteur Tobias Symanski

Die Ermittlungen dauern zwar noch an, doch der Verdacht, dass der Fiat-Chrysler-Konzern (FCA) Dieselmotoren mit manipulierter Abgasreinigung ausgestattet hatte, scheint sich zu erhärten. Davon geht die Lahrer Kanzlei Dr. Stoll & Sauer aus, die sich auf Verfahren im Bereich der Diesel-Affäre spezialisiert hat.
In einem Schreiben der Staatsanwaltschaft Frankfurt an den Besitzer eines mit einem Fiat-Motor ausgestatteten Hymer-Wohnmobils bekam er von der Ermittlungsbehörde die Auskunft, es sei davon auszugehen, dass sein Fahrzeug „von den Abgasmanipulationen betroffen ist“. Das Schreiben liegt dem Badischen Tagblatt vor.

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