Auch ohne Namen zu erkennen

Rastatt (kie) – Erneut erlebt der Kompostbetrieb Vogel vor Gericht eine Schlappe: Der Verwaltungsgerichtshof hat einen Unterlassungsanspruch des Unternehmens gegen das Umweltbundesamt verneint.

Mit PFC belastete Ackerflächen im Landkreis Rastatt werden erneut zum Stein des Anstoßes. Dieses Mal geht es um Persönlichkeitsrechte des Kompostbetriebs. Foto: Jens Büttner/dpa

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Mit PFC belastete Ackerflächen im Landkreis Rastatt werden erneut zum Stein des Anstoßes. Dieses Mal geht es um Persönlichkeitsrechte des Kompostbetriebs. Foto: Jens Büttner/dpa

Von BT-Redakteurin Franziska Kiedaisch

Die Firma Umweltpartner Vogel AG hatte versucht, sich gegen Veröffentlichungen des Umweltbundesamts (UBA) zur Belastung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS, auch genannt: PFC) zu wehren. Laut Mitteilung des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) stehen dabei Formulierungen im Zentrum, die im UBA-Magazin „Schwerpunkt“ zu finden sind. Darin wird auf einer Übersichtskarte Rastatt als einer von fünf deutschlandweiten „PFAS-Hotspots“ genannt und in einem Textfeld erläutert: „Verunreinigung von 700 Hektar Ackerfläche und Grundwasser durch PFAS. Grund: PFAS-belasteter Papierschlamm wurde, mit Kompost vermischt, als Dünger auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht“.

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