Auf der Suche nach dem Perpetuum mobile

Karlsruhe (fk) – Die Karlsruher Albtal-Verkehrs-Gesellschaft und alle anderen im Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) organisierten Unternehmen sehen sich massiv gesunkenen Fahrgastzahlen und damit einhergehend deutlich sinkenden Umsatzerlösen gegenüber. Die Zahl an Fahrgästen ist im KVV-Nahverkehr laut jüngsten Zahlen um 75 Prozent eingebrochen. Das berichtet KVV-Pressesprecher Michael Krauth auf BT-Anfrage. Dieses Minus spiegelt sich allerdings nicht eins zu eins auf der Verlustseite wieder. Die Fahrgeldeinnahmen sanken lediglich um 30 Prozent. Das liegt Krauth zufolge vor allem an der Kundentreue im Bereich der Abo- und Zeitkarten, etwa der Scool-Card oder der Kombi-Card.

Im Nahverkehrsgebiet des KVV fahren mittlerweile nur noch rund 25 Prozent der sonst üblichen Anzahl an Fahrgästen mit Bus, Tram und Stadtbahn. Foto: Krekel

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Im Nahverkehrsgebiet des KVV fahren mittlerweile nur noch rund 25 Prozent der sonst üblichen Anzahl an Fahrgästen mit Bus, Tram und Stadtbahn. Foto: Krekel

Von Florian Krekel

Es hat irgendwas von einem Perpetuum mobile. Einerseits sollen die Eisenbahn- und Nahverkehrsunternehmen im Land durch ein eingeschränktes Angebot zur Eindämmung des Coronavirus beitragen, andererseits sind aber auch sie zu einem nicht unwesentlichen Teil auf die Erlöse aus den Fahrkartenverkäufen angewiesen, die durch die Corona-Krise und der damit einhergehenden Ausdünnung des Fahrgastangebotes in großen Teilen wegbrechen.

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Erstellt:
8. April 2020, 11:16 Uhr
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