Aufgewachsen in Ruinen

Baden-Baden (wys) – Prominente wie Mario Adorf erinnern sich in der ZDF-Doku „Wir Trümmerkinder“ an das harte Leben in der Nachkriegszeit.

Für die Dokumentation entstehen zu den Geschichten der prominenten Protagonisten vollanimierte Sequenzen, die deren Erinnerungen abbilden. Foto: Samson Götze/ZDF

© ZDF und Samson Götze

Für die Dokumentation entstehen zu den Geschichten der prominenten Protagonisten vollanimierte Sequenzen, die deren Erinnerungen abbilden. Foto: Samson Götze/ZDF

Von Cornelia Wystrichowski

„Wir Trümmerkinder“ – Mario Adorf war gerade mal 14 und trug noch seine Hitlerjugend-Uniform, als der Krieg zu Ende ging: 1945 rückten US-Panzer ins Eifel-Städtchen Mayen ein, wo er damals mit seiner Mutter lebte – der Teenager erspähte die amerikanischen Soldaten und handelte: „Ich bin nach Hause gegangen, habe die Uniform ausgezogen, in den Stadtbach geschmissen, zusammen mit meinem Dolch, dem Fahrtenmesser, und einem Buch – ‚Mein Kampf‘.“ 75 Jahre nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes erinnern sich in der Dokumentation „Wir Trümmerkinder“ (20. Oktober, 20.15 Uhr, ZDF) Prominente wie Filmstar Adorf an die entbehrungsreiche Zeit nach dem Krieg, die sie geprägt hat.

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