Auftakt des „Hausfestspiels“ im Festspielhaus

Baden-Baden (rud) – Der Geiger Christian Tetzlaff hat gemeinsam mit der Pianistin Kiveli Dörken das Onlinefestival „Hausfestspiel“ eröffnet. Zuvor sprach Tetzlaff mit BT-Mitarbeiter Georg Rudiger.

„Es hat immer etwas Absurdes, wenn man keine Reaktion des Publikums spürt“: Kiveli Dörken und Christian Tetzlaff spielen im Festspielhaus für die Menschen daheim. Foto: Andrea Kremper/Festspielhaus

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„Es hat immer etwas Absurdes, wenn man keine Reaktion des Publikums spürt“: Kiveli Dörken und Christian Tetzlaff spielen im Festspielhaus für die Menschen daheim. Foto: Andrea Kremper/Festspielhaus

Von Georg Rudiger

BT: Herr Tetzlaff, wie geht es Ihnen damit, ein Konzert ohne Publikum zu spielen?
Christian Tetzlaff: Es hat immer etwas Absurdes, wenn man keine Reaktion des Publikums spürt. Auch kann ich mir kaum vorstellen, dass man, wenn am Computer sitzt statt im Konzertsaal, einen tiefen Musikeindruck erlebt. Wenn man mit Orchester spielt, wie ich das im Frühjahr getan habe, dann gibt es zumindest die Reaktionen der Musikerinnen und Musiker. Man spielt dann füreinander – dabei entsteht schon etwas. Und jetzt war zumindest Kiveli Dörken am Klavier dabei, das macht es schon angenehmer. Ich bin in den sozialen Netzwerken überhaupt nicht präsent und den Umgang damit nicht gewohnt. Solch ein virtuelles Konzert macht auf jeden Fall bei Weitem nicht so viel Spaß wie eines im echten Leben.

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Erstellt:
19. Februar 2021, 08:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 11sec

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