Aus dem Wahrnehmungsschatten heraus

Baden-Baden (kli) – Die Landtagswahl ist gelaufen. Dabei haben es zwei kleinere Parteien geschafft, sich von den „Sonstigen“ abzusetzen. Sie geraten nun stärker ins Blickfeld. Auch in Mittelbaden.

In die Wahlurnen haben es auch Stimmen von kleineren Parteien geschafft, die nicht im Landtag vertreten sind.     Foto: Uwe Anspach/dpa

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In die Wahlurnen haben es auch Stimmen von kleineren Parteien geschafft, die nicht im Landtag vertreten sind. Foto: Uwe Anspach/dpa

Von BT-Redakteur Dieter Klink

Zahlreiche kleine Parteien, die zur Landtagswahl angetreten sind, haben den Sprung in den Landtag verpasst. Auffallend dabei: Unterhalb der Fünf-Prozent-Schwelle gelang der Linken mit landesweit 3,6 Prozent und den Freien Wählern mit drei Prozent der Sprung über die Wahrnehmungsschwelle. Auch in den Wahlkreisen Baden-Baden und Rastatt.
Thomas Schindler erreichte für die Freien Wähler im Wahlkreis Baden-Baden 3,85 Prozent der Stimmen. „Dafür, dass das der erste Anlauf war, bin ich zufrieden“, sagt der Baden-Badener Stadtrat dem BT. Er glaubt, dass einige unzufriedene CDU-Wähler den Freien Wählern ihre Stimme gegeben haben. Die Stärke der Freien Wähler sei die bürgerliche Mitte. „Viele von uns kommen aus den Kommunalparlamenten. Wir sind nicht abgehoben, sondern setzen uns für die Region ein, wollen keine Karrierepolitiker sein“, so Schindler. Wo man noch zulegen müsse, um noch erfolgreicher zu sein: Man brauche unbedingt mehr jüngere Mitglieder und mehr Frauen.

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Erstellt:
16. März 2021, 07:00 Uhr
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