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BT-Gespräch: Erzbischof für Generationenwechsel

Baden-Baden/Freiburg (kli) - Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger zeigt bislang keine Ambitionen, für den Vorsitz der katholischen Deutschen Bischofskonferenz zu kandidieren. Er sprach sich gegenüber dem BT für einen Generationenwechsel aus.

Erzbischof Stephan Burger..Foto: Friso Gentsch/dpa

© dpa

Erzbischof Stephan Burger..Foto: Friso Gentsch/dpa

Von Dieter Klink

Freiburgs Erzbischof Stephan Burger lässt bisher keine eigenen Ambitionen erkennen, für den Vorsitz der katholischen Deutschen Bischofskonferenz zu kandidieren. „Ich blicke den Wahlen für den Vorsitzenden der Bischofskonferenz auf der Frühjahrsvollversammlung im März unvoreingenommen entgegen“, sagte er dem Badischen Tagblatt. „Ich denke, dass es einige junge Mitbrüder gibt, die für den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz infrage kommen und diese herausfordernde Aufgabe mit Energie, Ernsthaftigkeit und Visionen erfüllen können.“ Burger selbst gehört mit seinen 57 Jahren zu den jüngeren Bischöfen. Zur verhältnismäßig jüngeren Generation gehören auch der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck (55), der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf (52) und der Fuldaer Bischof Michael Gerber (50), der bis 2019 Weihbischof in Freibug war. Dem Vernehmen nach zählt sich Burger selbst nicht zu denen, die für den Vorsitz der Bischofskonferenz infrage kommen. Am Dienstag hatte der bisherige Vorsitzende der Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx (66), seinen Verzicht auf eine weitere Amtszeit erklärt. „Ich bedauere sehr, dass Kardinal Marx nicht erneut für den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz zur Verfügung steht“, sagte Burger gestern dem BT. Marx habe die katholische Kirche in den vergangenen Jahren diplomatisch, mutig, mit einem feinen Gespür für die Zeichen der Zeit durch viele Krisen und Herausforderungen gelenkt. „Er hat sich stets um Verständnis und Zusammenarbeit in der Deutschen Bischofskonferenz, in unserer gesamten Kirche, in der Ökumene und im interreligiösen Dialog bemüht“, so der Freiburger Erzbischof. Marx habe sich dabei auf Grundlage des christlichen Glaubens nicht vor neuen Wegen oder auch Auseinandersetzungen gescheut, betonte Burger. Marx habe sich mit ganzem Herzen für die christliche Botschaft und ihre Übersetzung in die Gegenwart eingesetzt.„Dafür gilt ihm mein Dank und mein Respekt.“

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