BT-Interview: Komponist rät zum Schweigen

München (rud) – Moritz Eggert ist eine profilierte, manches Mal auch provokante Stimme im Kulturleben. BT-Mitarbeiter Georg Rudiger hat sich mit dem in München lebenden Komponisten unterhalten.

Moritz Eggert blickt kritisch auf den kommerziellen Klassikbetrieb. Foto: Mercan Fröhlich/Deutscher Komponistenverband

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Moritz Eggert blickt kritisch auf den kommerziellen Klassikbetrieb. Foto: Mercan Fröhlich/Deutscher Komponistenverband

Von Georg Rudiger

BT: Herr Eggert, Ende Oktober sind Sie zum neuen Präsidenten des Deutschen Komponistenverbandes gewählt worden. Der Verband deckt den ganzen Bereich der Musik ab – von der Avantgarde bis zu Werbejingles. Liegt Ihnen diese große Bandbreite?
Moritz Eggert: Die Einteilung in E- und U-Musik in Deutschland habe ich immer hinterfragt. Deshalb passt es für mich sehr gut, dass der Deutsche Komponistenverband jede Art von Musik abbildet. Im Augenblick müssen die Komponisten auch mit einer Stimme sprechen – die Probleme durch die Corona-Pandemie sind für alle ähnlich.

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Erstellt:
22. Januar 2021, 08:30 Uhr
Lesedauer:
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