BaWü-Check: Tempolimit? Nein. Atomkraft? Eher ja.

Karlsruhe (BT/BNN) – Der Krieg in der Ukraine und die steigenden Energiepreise haben Spuren bei der baden-württembergischen Bevölkerung hinterlassen. Ihr Zukunftsoptimismus ist zutiefst erschüttert.

Wandel bei der Energiefrage: Unter dem Eindruck drohender Engpässe plädiert die Mehrheit der Baden-Württemberger für eine Verlängerung der Laufzeiten von Neckarwestheim II. Foto: Marijan Murat/dpa

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Wandel bei der Energiefrage: Unter dem Eindruck drohender Engpässe plädiert die Mehrheit der Baden-Württemberger für eine Verlängerung der Laufzeiten von Neckarwestheim II. Foto: Marijan Murat/dpa

Von BNN-Redakteurin Sibylle Kranich

Eigentlich sind die Baden-Württemberger ja ein ganz optimistisches Völkchen. Bislang hatten sie auch allen Grund dazu. Kriege schienen fern und der Wohlstand galt als eher mehr denn weniger gesichert. Doch die Stimmungslage im Land ändert sich gerade dramatisch. Seit der Gründung der Bundesrepublik im Jahr 1949 war der Zukunftsoptimismus noch nie so gering wie heute. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine spüren die meisten nicht nur, weil immer mehr ukrainische Flüchtlinge nach Deutschland kommen, sondern vor allem durch die wirtschaftlichen Kollateralschäden und besonders aufgrund der gestiegenen Energiepreise.

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