Beim Sport auf dem Rhein Müll kartieren

Konstanz (vn) – Outdoor-Aktivitäten dank einer App mit einem wissenschaftlichen Projekt zur Mikroplastik-Vermeidung kombinieren: Dafür will die Stiftung „Surfrider Europe“ Freiwillige gewinnen.

Projektleiter Antoine Bruge (rechts) erklärt vor einer Rafting-Tour die Funktionsweise der Smartphone-App. Foto: Surfrider Foundation Europe

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Projektleiter Antoine Bruge (rechts) erklärt vor einer Rafting-Tour die Funktionsweise der Smartphone-App. Foto: Surfrider Foundation Europe

Von BT-Redakteur Volker Neuwald

Künstliche Intelligenz (KI) und eine App für Smartphones sollen dazu beitragen, bessere Daten zur Belastung von Rhein und Bodensee mit Mikroplastik zu erhalten. Dazu soll das Müllaufkommen möglichst aktuell erfasst werden. Dieses Ziel hat sich die Stiftung „Surfrider Europe“ gesetzt. Derzeit wird das Verfahren „Plastic Origins“ in einer 14-tägigen Expedition von der Rheinquelle bis zur Nordsee erprobt.
Müll landet oft in Seen und Flüssen, treibt zunächst an der Oberfläche und sinkt schließlich auf den Grund ab. „Gefährlich ist vor allem Plastikmüll, weil er sich mit der Zeit immer weiter zersetzt. Aus den Fragmenten wird irgendwann Mikroplastik“, warnt die 1990 gegründete Nichtregierungsorganisation „Surfrider Foundation“, die sich nach eigenen Angaben „für den Schutz der Ozeane, der Küsten, der Wellen und ihrer Nutzer“ einsetzt.

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Erstellt:
26. August 2021, 08:00 Uhr
Lesedauer:
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