Besserer Schutz und Mitspracherecht

Baden-Baden (kli) – Politiker überlegen, wie man Kinderrechte besser berücksichtigen kann. Eine Idee: Die Kinderrechte ins Grundgesetz schreiben. Doch ändert sich damit etwas?

Kinder haben Rechte. Die Frage ist nur, wie man das bei politischen Entscheidungen sicherstellen kann. Foto: Boris Rössler/dpa

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Kinder haben Rechte. Die Frage ist nur, wie man das bei politischen Entscheidungen sicherstellen kann. Foto: Boris Rössler/dpa

Von Dieter Klink

Seit 71 Jahren gibt es in Deutschland das Grundgesetz. Der Text regelt unter anderem, welche Rechte man als Bürger hat. Nun fordern seit Längerem viele Menschen, dass in den Text auch die Kinderrechte aufgenommen werden sollen. Die Politiker in der Regierung haben sich eigentlich vorgenommen, das auch so zu beschließen. Damit soll klar gestellt werden, dass Kinder Rechte haben. Aber noch sind sich die Politiker nicht einig darüber. Nun wollen sie sich noch einmal zusammensetzen und das klären. Das Grundgesetz regelt zum Beispiel, dass man seine Meinung frei äußern darf. Oder dass man glauben darf, was man will und dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Aber von den Rechten der Kinder steht bisher nichts drin. Das wollen die gewählten Politiker in Berlin nun ändern. Auch eine Umfrage hat neulich ergeben, dass sieben von zehn befragten Erwachsenen es eine gute Idee finden, die Kinderrechte in das Grundgesetz aufzunehmen. Damit, so glauben sie, würden die Interessen von Kindern und Jugendlichen stärker bei politischen Entscheidungen berücksichtigt.

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Erstellt:
19. September 2020, 13:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 39sec

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