Betrugsvorwürfe: Grenke-Aktie stürzt dramatisch ab

Baden-Baden (red/dpa) – Der Kurs der Aktie der Grenke AG stürzt weiter dramatisch ab. Seit Montagabend liegt der Kursrückgang bei bis zu rund 36 Prozent, ein Börsenwert von rund 900 Millionen Euro.

Der britische Spekulant Fraser Perring wirft dem M-DAX-Konzern Grenke AG unter anderem „eklatanten Buchhaltungsbetrug“ nach dem Muster von Wirecard vor. Foto: Uli Deck/dpa

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Der britische Spekulant Fraser Perring wirft dem M-DAX-Konzern Grenke AG unter anderem „eklatanten Buchhaltungsbetrug“ nach dem Muster von Wirecard vor. Foto: Uli Deck/dpa

Von Florian Krekel, Janina Fortenbacher

Der Kurs der Aktie der Grenke AG hatte am Dienstagabend mit einem Minus von 18,8 Prozent geschlossen. Dem vorausgegangen waren schwere Anschuldigungen des britischen Spekulanten Fraser Perring, der schon Wirecard zu Fall gebracht hatte. Eklatanter Buchhaltungsbetrug, kriminelle Anlagebetrügereien und Geldwäsche waren nur einige der Vorwürfe, die sich um ein Geflecht von dubiosen Verkäufen und Hintergrundfirmen drehen sollen. Ob das alles nur heiße Luft ist oder zumindest in Teilen die Wahrheit, muss nun die Finanzaufsicht Bafin klären. Sie hat in Folge eines Berichts des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ die Ermittlungen übernommen, wie eine Sprecherin gestern auf BT-Anfrage bestätigte.

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Erstellt:
16. September 2020, 11:20 Uhr
Aktualisiert:
16. September 2020, 12:26 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 33sec

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