Nach Brandnacht in Marbach bleibt Motiv vor Gericht unklar

Heilbronn (dpa/lsw) – Gleich drei Mal muss die Marbacher Feuerwehr in jener Nacht ausrücken. Ein Wohnhaus, eine Kirche und ein Polizeirevier stehen komplett oder zumindest zum Teil in Flammen. Ein Einheimischer soll gezündelt haben. Vor Gericht ist Geduld gefordert, um ein Motiv zu erkennen.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: picture alliance / David Ebener/dpa/Symbolbild

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: picture alliance / David Ebener/dpa/Symbolbild

Von Martin Oversohl, dpa

Irgendwann muss ihm der Kragen geplatzt sein. In jener Nacht vielleicht oder schon einige Tage vor den Brandanschlägen, die die Marbacher Feuerwehr im vergangenen Oktober in Atem gehalten haben. Der 42-Jährige läuft zur Tankstelle, füllt 15 Liter Benzin ab und kippt einen großen Teil in seiner Wohnung aus. Mit zwei Litern bastelt er die Molotow-Cocktails, die er kurz nach dem Brand in seinem Haus im Oktober vergangenen Jahres gegen die Türen einer Kirche und eines Polizeireviers in Marbach (Kreis Ludwigsburg) werfen wird.

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Erstellt:
29. März 2021, 01:49 Uhr
Aktualisiert:
29. März 2021, 13:49 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 32sec

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