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Bisons verlieren in Bestensee

Bühl verbessert, aber doch nicht gut genug

Wusterhausen (win) – Die Volleyball Bisons Bühl haben sich bei der 1:3-Niederlage bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen formverbessert gezeigt, schrammten aber an einem Punktgewinn hauchdünn vorbei.

Gregory Petty mahnt, nicht noch von Eltmann überholt zu werden. Foto: Seiter/Archiv

© Frank Seiter

Gregory Petty mahnt, nicht noch von Eltmann überholt zu werden. Foto: Seiter/Archiv

Von Winfried Heck

Bei der 1:3 (20:25, 23:25, 25:20, 23:25)-Niederlage bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen schrammten die Volleyball Bisons Bühl hauchdünn an einem Punktgewinn oder gar Sieg vorbei und bleiben damit auf einem Abstiegsplatz in der Volleyball-Bundesliga. Im Heimspiel gegen Giesen zählt am Mittwoch nur ein Sieg, der auch noch möglichst deutlich ausfallen sollte.

„Wir haben in Bestensee im dritten und vierten Satz richtig gut gespielt, leider gab es am Ende wieder einige falsche Entscheidungen“, haderte Neu-Trainer Alejandro Kolevich einmal mehr mit der fehlenden Abgeklärtheit seines Teams. Auf der anderen Seite hatten die Netzhoppers in Casey Schouten einen Angreifer auf der Diagonalen, der nie wirklich zu bremsen war und der mit phänomenalen 28 Punkten das Spiel fast im Alleingang entschied. Kolevich: „Er hat leider eine fantastische Leistung abgeliefert.“

Der Bisons-Coach hatte die Aufstellung leicht verändert und zunächst auf Corbin Balster in der Annahme gesetzt. Ein Schachzug, der nur bedingt aufging. Balster wirkte zwar stabil in der Annahme, am Netz fehlte ihm aber etwas die Durchschlagskraft. Wobei Bühl im ersten Satz ohnehin Probleme hatte, die nötige Wucht zu entfalten. Ganz anders die Gastgeber, die trotz einiger Wackler in der Annahme am Netz immer wieder punkten konnten und auch im Block effektiver zupackten. Bühl steigerte sich im zweiten Satz zwar deutlich, doch auch die Netzhoppers konnten nochmals eine Schippe drauflegen, die knapp 500 Zuschauer sahen jetzt ein starkes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Ständig wechselte die Führung, und bis zum 21:20 konnten die Bisons hoffen. Mit drei Punkten in Folge sorgte dann aber einmal mehr Schouten dafür, dass die Netzhoppers den entscheidenden Vorsprung herausspielen konnten.

„Wollten etwas Zählbares mitnehmen“

Auch im dritten Durchgang ging es zunächst ständig hin und her, doch diesmal hielt Bühl besser dagegen und konnte sich zur Satzmitte mit fehlerfreiem Angriffsspiel entscheidend auf 22:16 absetzen. Der Satzgewinn sorgte für Bühler Aufbruchstimmung, im vierten Durchgang waren die Bisons tatsächlich das Team mit dem besseren Start (7:4). Vor allem war es gelungen, Ex-Nationalspieler Dirk Westphal aus der Ruhe zu bringen, und so konnte Bühl seine Führung bis zum Stand von 17:14 halten. Königs Wusterhausen erhöhte daraufhin den Druck im Aufschlag, wobei dem zwischenzeitlich für Westphal eingewechselten Jan Jalowietzki ein Ass gelang. Plötzlich lagen die Hausherren ihrerseits mit 21:18 in Führung. Doch noch gab sich Bühl nicht geschlagen, schaffte erneut den Ausgleich. Doch Schouten sorgte zunächst für den ersten Matchball, den sein Landsmann Arran Chambers mit einem gewaltigen Block veredelte.

„Wir wollten hier etwas Zählbares mitnehmen“, war nach Spielende nicht nur Außenangreifer Gregory Petty tief enttäuscht. „Jetzt müssen wir sehr aufpassen, dass wir in der Tabelle nicht noch von Eltmann überholt werden.“ Kolevich ärgerte sich zwar auch über die durchaus vermeidbare Niederlage, hofft jedoch, dass seine Spieler nicht zu sehr den Kopf hängenlassen. „Wir haben bis zum Schluss an unsere Chance geglaubt. So müssen wir weiter machen und uns weiter steigern.“

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Erstellt:
3. Februar 2020, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 32sec

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