Corona-Testpflicht an Schulen beschlossen

Stuttgart (bjhw) – Wer sich weigert, zweimal wöchentlich einen Corona-Test zu machen, darf künftig nicht mehr am Wechselunterricht teilnehmen. Die Pflicht greift bei einer Inzidenz über 100.

Für die Schulen hat das Land jetzt eine Teststrategie, für die Kitas ist eine solche noch in Arbeit. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa/Archiv

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Für die Schulen hat das Land jetzt eine Teststrategie, für die Kitas ist eine solche noch in Arbeit. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa/Archiv

Von BT-Korrespondentin Brigitte J. Henkel-Waidhofer

Alle Lehrkräfte, Eltern und Schüler im Land müssen sich darauf einstellen, dass ab 19. April ohne negativen Corona-Test keine Teilnahme am ab dann für alle Klassenstufen aller Schularten vorgesehenen Wechselunterricht möglich ist. Denn die Landesregierung schreibt den Stadt- und Landkreisen mit mehr als hundert Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen vor, eine Testpflicht zu verhängen.
Ebenfalls auf den Weg gebracht ist eine Teststrategie für alle Kitas, die sich nach Einschätzung der Verantwortlichen aber erst schrittweise entwickeln wird. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte die Testpflicht nach dem inzwischen auch gerichtlich bestätigten Vorbild anderer Bundesländer bereits auf dem Schulgipfel vor Ostern in Aussicht gestellt. Jetzt hat sich das Land verständigt – nicht nur über die Einzelheiten, vor allem über ein „Zutritts- und Teilnahmeverbot“ am Präsenzunterricht, wie Michael Föll, der Amtschef im Kultusministerium, an alle Schulleitungen schreibt. Das gelte an allen Schulen „für diejenigen Personen, die keinen Nachweis über eine negative Testung auf das SARS-Cov-2 Virus erbringen“.

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