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Einreisebeschränkungen an der Grenze zu Frankreich

Baden-Baden (red/dpa/AFP) – Das Coronavirus hat die Welt, Europa, Deutschland und auch Mittelbaden im Griff: Hier stellt das BT aktuelle Informationen im Ticker zur Verfügung.

Staustufe in Iffezheim: Ab Montag, 8 Uhr, gelten an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich strenge Regeln – Berufspendler dürfen aber weiterhin passieren. Foto: Frank Vetter/BT

Staustufe in Iffezheim: Ab Montag, 8 Uhr, gelten an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich strenge Regeln – Berufspendler dürfen aber weiterhin passieren. Foto: Frank Vetter/BT

23.20: Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine gute Nacht. Bleiben Sie gesund!

22:46: Bayern will wegen der Corona-Krise den Katastrophenfall ausrufen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte am Sonntagabend im Bayerischen Rundfunk, der ab Montag geplante Katastrophenfall solle dabei helfen, alle staatlichen Aufgaben besser zu bündeln. Dies gelte vor allem für die medizinische Versorgung und dort speziell für die Versorgung mit Atemgeräten. Ausgangssperren seien „derzeit nicht geplant“, sagte der CSU-Chef weiter. Bereits vorher war aus Regierungskreisen in München bekannt geworden, dass Bayern in der kommenden Woche das öffentliche Leben noch weiter einschränken will. Bars, Clubs, Kinos, Zoos und Schwimmbäder müssen ab Dienstag schließen, die Öffnungszeiten von nicht für die Grundversorgung nötigen Geschäften sowie Restaurants sollen ab Mittwoch eingeschränkt werden.

20.26: Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag vom Landesgesundheitsamt (LGA) 150 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt 977. COVID-19 Fälle wurden mittlerweile aus allen 44 Stadt- und Landkreisen berichtet. Von den 977 Fällen waren 531 männlich (54 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Dem LGA liegen derzeit Informationen über acht intensivmedizinisch betreute Patienten vor. Aktuell sind drei Todesfälle im Land bekannt (Landkreise Esslingen und Göppingen sowie Rems-Murr-Kreis).

19.25: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat verschärfte Kontrollen und Einreiseverbote an den Grenzen zur Schweiz, zu Frankreich, Österreich, Dänemark und auch Luxemburg angekündigt. „Für Reisende ohne triftigen Reisegrund gilt, dass sie nicht mehr einreisen können“, sagte Seehofer am Sonntagabend in Berlin. Die Entscheidung werde an diesem Montag ab 8 Uhr greifen. „Die Ausbreitung des Coronavirus schreitet schnell und aggressiv voran“, sagte er. „Wir müssen davon ausgehen, dass der Höhepunkt dieser Entwicklung noch nicht erreicht ist“, so Seehofer. „Deutsche Staatsangehörige haben selbstverständlich das Recht, wieder in ihr Heimatland einzureisen.“ Ausgenommen seien auch der Warenverkehr und der Verkehr von Pendlern. Zuvor hatten schon andere EU-Staaten ihre Grenzen weitgehend dicht gemacht, darunter Dänemark, Polen, die Slowakei, Tschechien und Österreich. Frankreich kündigte als Reaktion auf die deutschen Maßnahmen ebenfalls verschärfte Kontrollen an.

18:52: Italien hat am Sonntag 368 weitere Todesfälle durch das Coronavirus gemeldet. Es ist der höchste Anstieg innerhalb eines Tages seit Beginn der Zählungen. Damit seien in Italien inzwischen 1809 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte der Zivilschutz in Rom mit. Die Gesamtzahl der Coronavirus-Infektionen stieg den Angaben zufolge auf knapp 25000, das waren 3509 Fälle mehr als am Vortag. Die am schlimmsten betroffene Region ist die Lombardei im Norden des Landes: Dort starben 1218 Menschen, 13272 Patienten sind nach Angaben der Behörden infiziert.

18.15: Wegen der Coronavirus-Pandemie will der Europäische Fußball-Verband nach Informationen des ZDF den Teilnehmern offenbar eine Verschiebung der Europameisterschaft vorschlagen. Die UEFA wolle am Dienstag zuerst den nationalen Ligen und der Vereinigung der europäischen Clubs (ECA) und dann später allen nationalen europäischem Fußballverbänden eine Turnierverlegung empfehlen. Ursprünglich ist die EM, die in zwölf Ländern stattfindet, vom 12. Juni bis 12. Juli geplant. Eine Alternative wäre, die EM im Sommer 2021 auszutragen. Dafür müsste allerdings die FIFA die neu geschaffene FIFA-Club-WM auf Eis legen. Eine zweite Möglichkeit wäre die Verlegung der EM in den Spätherbst oder frühen Winter dieses Jahres.

17.23: Das Tulla-Gymnasium in Rastatt ist ab sofort geschlossen. „Am späten Samstagabend haben wir erfahren, dass in der Familie eines Schülers eine Corona-Infektion vorliegt. Der Schüler war in der vergangen Woche noch in der Schule, am Wochenende sind auch bei ihm Anzeichen einer Erkrankung aufgetreten. Wir hoffen, dass noch keine Ansteckung innerhalb der Klasse erfolgt ist, allerdings bleibt uns nun keine andere Wahl, als die Schule bereits morgen zu schließen“, hieß es gestern auf der Homepage des Tulla-Gymnasiums. Wegen Corona-Verdachtsfällen haben in Rastatt auch die Grundschule Rauental, die Johann-Peter-Hebel-Schule, die Carl-Schurz-Schule und die Karlschule den Betrieb eingestellt. Ab Dienstag sind alle Kindergärten und Schulen in Baden-Württemberg geschlossen.

17.05: Trotz des Ansturms auf Lebensmittelmärkte und Drogerien in Deutschland wegen der Coronakrise sieht der Handel die Versorgung gesichert. „Es gibt genügend Produkte am Markt“, erklärte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag in Berlin. Bei dem einen oder anderen Produkt würden sich dennoch Engpässe „vorübergehend nicht vermeiden lassen“. Wegen der starken Kundennachfrage sei die Warenlogistik die größte Herausforderung. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth appellierte deshalb an die Verbraucher, weiterhin „bedarfsgerecht“ einzukaufen. Auch Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) hatte erklärt, es gebe „keinen Anlass“ für Hamsterkäufe. In Deutschland gebe es aktuell keine Versorgungsengpässe.

16.39: Wegen des Coronavirus führt Deutschland ab Montag strenge Regeln an seinen Grenzen zu Frankreich, Österreich und zur Schweiz ein. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen. Die Einreisebeschränkungen für bestimmte Personengruppen sollen ab Montagmorgen, 8 Uhr, gelten. Deutsche dürfen aber in jedem Fall aus den Nachbarländern einreisen. Über Einzelheiten will Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) um 19 Uhr in Berlin informieren. Dem Vernehmen nach haben sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder, Seehofer, Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Saarlands Regierungschef Tobias Hans (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) auf die neuen Regeln an der Grenze verständigt. Demnach soll es sowohl verschärfte Kontrollen als auch Zurückweisungen geben. Der Warenverkehr zwischen Deutschland und den Nachbarstaaten soll nach dpa-Informationen aber weiter gesichert bleiben. Auch Pendler dürften den Plänen zufolge weiterhin die Grenzen passieren.

14.50: Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) fordert nachdrücklich die Schließung der Grenze zu Frankreich, um die Verbreitung des Coronavirus einzuschränken. An erster Stelle stehe der Schutz der Bevölkerung vor einer Infektion, teilte Strobl am Sonntag mit. „Die Verbreitung des Virus muss so gut es geht verlangsamt werden. Dazu ist entscheidend wichtig, auch die grenzüberschreitende Ausbreitung bestmöglich zu unterbinden – insbesondere aus Hochrisikogebieten im Ausland.“ Die an Baden-Württemberg grenzende französische Region Grand Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) gilt als Risikogebiet. Da Frankreich das öffentliche Leben immer stärker einschränke, sei eine neue Situation entstanden, erklärte Strobl. Die Schließung der Grenze sei eine harte Maßnahme, „die mir als überzeugtem Europäer schwerfällt“. Aber sie sei notwendig. Ausnahmen könne es geben, etwa für Warenlieferungen, Pendler in kritischen Infrastrukturen oder auch Pflegekräfte und medizinisches Personal. „Aber im Grundsatz muss gelten: Wer nicht zwingend über die Grenze muss, kommt nicht über die Grenze.“

14:22: Spanien hat binnen 24 Stunden hundert neue Corona-Todesopfer und 2000 neue Infektionsfälle registriert. Das teilten die spanischen Behörden am Sonntag mit. Damit verzeichnet das Land nunmehr 288 Todesopfer und mehr als 7750 Infektionsfälle. Spanien ist das am zweitstärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land in Europa - nach Italien. Am Samstag hatte die Regierung in Madrid den Notstand ausgerufen und das Land fast vollständig unter Quarantäne gestellt.

13.50: Die Zahl der offiziell bestätigten Todesfälle durch das Coronavirus ist in Deutschland auf zehn gestiegen. In Bayern wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Damit erhöhte sich die Zahl der in Bayern gemeldeten Todesfälle auf drei. Zudem wurden bislang in Nordrhein-Westfalen fünf und in Baden-Württemberg zwei Todesfälle durch das Coronavirus bestätigt. Bundesweit lag die Zahl der bekannten Infektionen nach Angaben der Johns Hopkins Universität am Sonntagmittag bei 4585 Fällen. ,

12.53: Die Deutsche Bahn wird in den nächsten Tagen ihren Regionalverkehr deutlich einschränken. Damit reagiert das Unternehmen auf die geringe Zahl an Fahrgästen als Folge der Coronavirus-Krise, wie eine Sprecherin am Sonntag in Berlin sagte. Außerdem würden in den Regionalzügen bis auf weiteres die Fahrkarten nicht mehr kontrolliert. Dies geschehe zum Schutz von Fahrgästen und Mitarbeitern.

12.38: Die Regierung in Österreich hat für das ganze Land „Ausgangsbeschränkungen“ angeordnet. Bundeskanzler Sebastian Kurz wurde von der Nachrichtenagentur APA am Sonntag mit den Worten zitiert, es gebe fürs erste nur drei Gründe, das Haus zu verlassen: nicht aufschiebbare Arbeit im Beruf, dringende Besorgungen wie Einkauf von Lebensmitteln sowie die Notwendigkeit, anderen Menschen zu helfen. Wer im dringenden Fall ins Freie möchte, „der darf das ausschließlich alleine machen oder mit den Personen, mit denen er in der Wohnung gemeinsam zusammenlebt“, sagte der Bundeskanzler der Agentur. Die Polizei kontrolliere dies bereits ab Sonntag. Sie werde größere Gruppen auffordern, ihre Versammlungen zu unterlassen. Bei Verstößen drohten ab Montag „auch empfindliche Verwaltungsstrafen“, berichtete APA unter Berufung auf das Bundeskanzleramt.

12.27: Wegen der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus in Europa sollen in Frankreich am Sonntagnachmittag alle Skigebiete geschlossen werden. „Die Skisaison endet heute. Alle Betreiber haben in der vergangenen Nacht entsprechende Anweisungen von ihrer jeweiligen Organisation erhalten“, teilte der nationale Verband der Skiliftbetreiber Domaines skiables de France (DSF) am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Schließung soll um 17 Uhr erfolgen.

12.05: Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, wird der Fernverkehr in Frankreich schrittweise reduziert. Dazu zählten Züge, Busse und Flugzeuge, sagte Umweltministerin Elisabeth Borne am Sonntag. Fernreisen müssten auf das unbedingt Notwendige begrenzt werden. Es werde aber keinen „brutalen und kompletten“ Stopp geben. Am Montag sollen bei der französischen Staatsbahn SNCF sieben von zehn Zügen fahren, bei der Pariser Nahverkehrsgesellschaft RATP fahren 80 Prozent der Metros. Der Betrieb soll dann im Laufe der Woche weiter zurückgefahren werden. Die Tankstellen sollen in Betrieb bleiben, es werde keine Benzinknappheit geben, so die französische Regierung.

11:45: Aufgrund von Corona-Verdachtsfällen an der Grundschule Rauental, der Johann-Peter-Hebel-Schule, der Carl-Schurz-Schule und der Karlschule haben die Schulleiterinnen gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt beschlossen, dass die Einrichtungen in Rastatt bereits am Montag, 16. März, geschlossen bleiben. Auch die Albert-Schweitzer-Schule in Muggensturm öffnet am Montag nicht mehr. Ab Dienstag greift dann die landesweite Regelung, die eine Schließung aller Schulen und Kitas bis nach den Osterferien vorsieht.

10.20: Die Stadt Baden-Baden hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Verbot von Veranstaltungen und die Schließung von Einrichtungen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus beinhaltet. Bis einschließlich 19. April gelten folgende Regelungen:

1. Die Durchführung von öffentlichen und privaten Veranstaltungen und Versammlungen im Freien mit mehr als 50 Teilnehmenden wird verboten.

2. Die Durchführung von öffentlichen und privaten Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 Teilnehmenden wird verboten. Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte sind von diesem Verbot ausgenommen.

3. Der Betrieb von Diskotheken, Clubs und Tanzlokalen sowie von Schank- und Speisewirtschaften mit Musikvorführung und Tanz ist verboten. Der Betrieb von Schank- und Speisewirtschaften ohne Musikvorführung und Tanz ist erlaubt.

4. Der Betrieb folgender Einrichtungen ist verboten:

1. Kultur- und Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Festspielhaus, Freilichttheater 2. Kinos 3. Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder, Saunen 4. Volkshochschule und Jugendtreffs 5. öffentliche Bibliotheken 6. Vergnügungsstätten 7. Versammlungsstätten 8. Prostitutionsbetriebe.

Der Betrieb von Wochenmärkten ist weiterhin erlaubt.

9:59: Zwischen Deutschland und den USA gibt es einem Bericht der „Welt am Sonntag“ zufolge Auseinandersetzungen um ein Tübinger Unternehmen, das an einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeite. US-Präsident Donald Trump versuche, deutsche Wissenschaftler mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin. Der US-Präsident biete der Firma demnach angeblich einen hohen Betrag, um sich deren Arbeit exklusiv zu sichern. Trump tue alles, um einen Impfstoff für die USA zu bekommen. „Aber eben nur für die USA“, heißt es laut Zeitung dazu in der Bundesregierung.


9:33:
Das Osterfest im Vatikan wird in diesem Jahr ohne Besucher begangen. Dasselbe gelte für alle liturgischen Feiern der Karwoche, teilte der Vatikan am Sonntag mit. Grund sei der Coronavirus-Ausbruch.

8:10:
Wegen des Verdachts einer Coronavirus-Infektion dürfen in Neuseeland 2600 Passagiere und 1100 Besatzungsmitglieder eines Kreuzfahrtschiffes nicht von Bord gehen.

Die Corona-Pandemie wird auch für die Polizei in Deutschland zur Belastungsprobe. Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, sagte der „Welt am Sonntag“, neben den Mitarbeitern im Gesundheitssystem stünden auch die Polizisten in den Bundesländern und die Bundespolizei „in vorderster Reihe“, etwa bei den verstärkten Grenzkontrollen oder an Bahnhöfen und Flughäfen.

„Diese Krise ist nicht nur eine des Gesundheitswesens, sondern auch eine der Sicherheit und Ordnung“, sagte Romann.

Die philippinische Polizei hat am Sonntag damit begonnen, alle Straßen in die Hauptstadt Manila abzuriegeln. Präsident Rodrigo Duterte hatte wegen der Coronavirus-Pandemie praktisch die gesamte Hauptstadt Manila für einen Monat zur Sperrzone erklärt. Am Sonntagmorgen standen nun bewaffnete Polizisten an allen Zufahrtsstraßen, um die Abriegelung der Zwölf-Millionen-Einwohner-Stadt durchzusetzen. Seit dem Morgen dürfen in Manila auch keine Inlandsflüge mehr starten und landen. Innerhalb der Stadtgrenzen fahren aber noch Busse und Bahnen.

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie schließen auch Estland und Litauen ihre Grenze für Ausländer.

In Australien werden Reisende aus dem Ausland wegen der Coronavirus-Pandemie künftig für zwei Wochen unter häusliche Quarantäne gestellt. Die neuen Einreisebestimmungen sollen am Sonntagabend um Mitternacht (14.00 Uhr MEZ) in Kraft treten, wie Premierminister Scott Morrison bekanntgab. Kreuzfahrten sollen seinen Angaben zufolge vollständig verboten werden.

Trotz der Coronaviruskrise hat in Bayern am Sonntag die Kommunalwahl begonnen. Etwa zehn Millionen Menschen sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Die bayerische Landesregierung hielt trotz der Schließung von Schulen und Kindergärten an dem Wahltag fest und rief zur Teilnahme auf. Es werden Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte, Stadt- und Gemeinderäte sowie Kreis- und Bezirkstage gewählt.

Auch in Frankreich hat am Sonntag die erste Runde der Kommunalwahlen begonnen. Obwohl seit Mitternacht Restaurants, Bars und Läden im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus bis auf Weiteres geschlossen sind, sollen die Französinnen und Franzosen über die Machtverhältnisse in den Kommunalparlamenten abstimmen. 47,7 Millionen Menschen sind zur Wahl aufgerufen.


Sonntag, 8:00:
Guten Morgen! Die BT-Onlineredaktion nimmt die Corona-Lage wieder in den Blick und informiert über die wichtigsten Entwicklungen.

22:00: Die BT-Onlineredaktion wünscht an dieser Stelle eine gute Nacht! Ab Sonntagvormittag halten wir sie wieder auf dem Laufenden.

22:00: Die katholische Kirchengemeinde in Rastatt teilt mit, dass sie die Erstkommunion in diesem Jahr verschiebt. Betroffene Familien erhalten weiterführende Infos von der Seelsorgeeinheit.

Spanien ruft den „Alarmzustand“ aus und stellt damit quasi das gesamte Land unter Quarantäne. Bürger dürfen das Haus nur noch verlassen, um zur Arbeit zu gehen oder um lebensnotwendige Besorgungen zu machen.

Die UEFA prüft laut Medienberichten eine Verlegung der Fußball-Europameisterschaft, die Mitte Juni starten sollte, auf Dezember.

21:00: Vielerorts wird Hilfe angeboten. In regionalen Facebook-Gruppen äußern Menschen und Gruppen die Bereitschaft, Einkäufe zu übernehmen. Das DRK-Hardt hat zum Beispiel in Kooperation mit einem Supermarkt einen Einkaufsservice auf die Beine gestellt. Ein Hofladen aus Haueneberstein bietet Hauslieferungen an.

20:00: Frankreich verfügt die Schließung aller Läden und Gastronomiebetriebe. Apotheken und Lebensmittelgeschäfte sowie Banken sollen geöffnet bleiben

19:58: Das baden-württembergische Gesundheitsministerium teilt mit, dass es 258 neue Coronafälle im Land gibt. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 827. Davon entfallen 19 auf den Landkreis Rastatt und vier auf den Stadtkreis Baden-Baden.

19:45: Die Stadt Gaggenau richtet eine Notfallkinderbetreuung ein. Sie soll für Eltern sein, die in „systemrelevanten Berufen“ arbeiten, z.B. im Gesundheitswesen, Öffentlichen Nahverkehr oder bei Polizei, Feuerwehr etc. Dazu ist ab Sonntag eine Telefonhotline geschaltet. Diese ist unter den Nummern (07225) 962-515; -517; -519; -528 am Sonntag von 10 bis 14 Uhr erreichbar; von Montag bis Freitag sind die Telefone von 8 bis 16 Uhr besetzt.

19:30: Die Kassenärztliche Vereinigung weist darauf hin, dass die Notfallpraxen unter der zentralen Rufnummer 116 117 ohne Vorwahl und nur vom Festnetz aus erreichbar sind. Mobile Anrufe laufen über ein bundesweites Call-Center; dieses sei derzeit allerding völlig überlastet.

19:05: Die Landesregierung hat auf dem Landesportal Baden-Württemberg.de alle aktuellen Informationen der einzelnen Ministerien sowie die wichtigsten Links, wie zum Robert-Koch-Institut, dem Bundesgesundheitsministerium aber auch zum Corona Podcast des NDR mit dem Berliner Virologen Christian Drosten zusammengefasst. Sie erreichen die Seite unter www.baden-wuerttemberg.de/infos-corona. Die Seite wird laufend aktualisiert.

19:00: - US-Präsident Donald Trump weitet den 30-tägigen Einreisestopp für Reisende aus weiten Teilen Europas auf Großbritannien und Irland aus. Das kündigte Trump am Samstag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus an. Aus Lateinamerika wird bekannt, dass sich das Virus inzwischen auf 17 der 20 Länder ausgebreitet hat

18:50: Der Rastatter Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch teilt mit, dass er nach einem Aufenthalt in Tirol vorsorglich bis 20. März von zu Hause aus arbeitet.

18:20: Auch die Gemeinde Elchesheim-Illingen bereitet sich auf die neue Lage vor. Bürgermeister Rolf Spiegelhalder sieht die Gemeinde für die Krisenbewältigung gut aufgestellt. Felix Ludwig, Rektor der Rheinwaldschule, berichtet, dass die Schüler für die freie Zeit Lernpläne bekommen. Ein Interview der beiden Funktionsträger finden Sie hier.

18:05: Das baden-württembergische Gesundheitsministerium schließt sich der Forderung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an: Alle Reiserückkehrer aus der Schweiz, Italien und Österreich sollen so weit möglich bis zu zwei Wochen zu Hause bleiben, auch ohne Symptome.

16:45: Die Gemeinde Muggensturm teilt mit, dass alle öffentlichen Gebäude künftig nicht mehr für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Dies gilt zunächst bis zum 19. April. Auch das Rathaus bleibt zum Schutz der Mitarbeiter und damit zur Sicherung der öffentlichen Aufgaben geschlossen, wie Bürgermeister Dietmar Späth ausführt. Besuche im Pflegeheim Sibylla sind nur nach telefonischer Rücksprache möglich. Eine Videoansprache von Späth finden Sie hier.

16:35: Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari schließt wegen des Coronavirus-Ausbruchs für zwei Wochen seine beiden Werke. Zuvor hatte Italiens Regierung am Samstag eine Vereinbarung mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden getroffen, wonach Fabriken auch während des anhaltenden Coronavirus-Ausbruchs in Betrieb bleiben dürfen. Es gelten aber verschärfte Sicherheitsvorschriften.

16:00: Auch in der Bundestagsfraktion der Grünen gibt es nun einen Corona-Fall. Die FDP meldete eine dritte Infektion in ihren Reihen. Der Automobilkonzern Volkswagen stellt Mitarbeiter mit Kindern frei. Österreich legt einen Krisenfonds von vier Milliarden Euro auf. Rheinland-Pfalz richtet vielerorts Notbetreuungen für Kinder ein.

15:40: Ein Mitarbeiter der Baden-Badener Feuerwehr hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Einige Feuerwehrleute sind in häuslicher Quarantäne. Laut der Stadtpressestelle hat jetzt die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Priorität. Deshalb werden bis auf Weiteres weniger wichtige Aufgaben der Feuerwehr auf das unbedingt notwendige Maß zurückgefahren.

14:25: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ruft alle Reiserückkehrer aus Italien, Österreich und der Schweiz dazu auf, sich selbst 14 Tage ab Reiserückkehr in Quarantäne zu begeben.

14:10: Die Baden-Badener Oberbürgermeisterin Margret Mergen wendet sich mit einem Aufruf an die Bürgerinnen und Bürger ihrer Stadt, den die Pressestelle veröffentlicht. Darin betont sie: „Mir ist bewusst, dass wir Ihnen einiges abverlangen müssen. Doch helfen Sie mit und tragen Sie dazu bei, das Ausbreiten des Virus, wo immer es nur geht, möglichst zu verlangsamen.“ Sie ruft dazu auf, Kontakte mit anderen Menschen „so stark es geht zu beschränken“. Senioren sollten zu Hause bleiben. Gleichzeitig auft sie dazu auf, im Wohnumfeld zu helfen - besonders mit Blick auf Menschen, die immobil oder in Quarantäne sind. Sie ermuntert zudem die Bürger, sich an die Behörden zu wenden. Gleichzeitig wirbt sie um Verständnis dafür, dass auch die städtischen Einrichtungen mit Corona-bedingten Engpässen zu kämpfen hätten. Zudem dankt die OB ausdrücklich allen Helfern, beispielsweise im Gesundheitssektor, bei Feuerwehr und Polizei oder im freiweilligen Bereich.

13:40: Die Supermarktkette Rewe gibt bekannt, dass sie seit Mittwoch eine verstärkte Nachfrage registriere. Vor allem Trockenlebensmittel wie Nudeln und Reis sowie Konserven und Drogerieartikel würden gekauft, heißt es am Samstagmittag. Es gebe aber kein Problem bei der Warenversorgung. Die Hersteller lieferten weiterhin und die Regale würden zügig nachgefüllt.

13:05: Das Landratsamt Rastatt meldet für den Landkreis Rastatt und den Stadtkreis Baden-Baden zum Stand Samstagmittag, 12 Uhr, 24 Coronainfektionen. Zudem wurde mitgeteilt, dass der Bücherbus vom 16. März bis 30. April seine Fahrten im Landkreis einstellt.

13:00: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bittet in ihrer wöchentlichen Videobotschaft am Mittag darum, soziale Kontakte - auch im familiären Umfeld - möglichst auf ein Minimum zu reduzieren. Es sei wichtig, diese weitgehend einzustellen, „wo immer das möglich ist“. Sie rief die Bürger auf, Veranstaltungen zu meiden, die nicht notwendig seien - bis hinein ins familiäre Umfeld.

12:30: Die Profi-Fußballclubs müssten im Falle eines Saisonabbruchs der Fußball-Bundesliga mit einem Schaden von rund einer dreiviertel Milliarde Euro rechnen. Diese Summe wurde aus Ligakreisen bestätigt. Ein Versicherungsschutz für die Clubs zum Beispiel für entgangene TV-Einnahmen besteht demnach nicht.

12:00: Mecklenburg-Vorpommern kündigt an, ab Montag Schulen und Kindertagesstätten zu schließen.

11:15: Die Türkei verbietet Reisenden aus neun europäischen Ländern die Einreise Die Grenze sei für Menschen aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Spanien, Belgien, Dänemark, Norwegen, den Niederlanden und Schweden geschlossen. Auch Menschen aus Drittländern, die sich in den vergangenen 14 Tagen in diesen neun Ländern aufgehalten haben, dürften nicht mehr einreisen.

11:05: Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) hat die Bürger aufgerufen, Hamsterkäufe zu vermeiden. „In Deutschland haben wir aktuell keine Versorgungsengpässe“, sagte die CDU-Politikerin am Samstag: „Ich appelliere daher an die Bürger, ihre Vorräte mit Bedacht, Augenmaß und umsichtig aufzustocken - dann ist genügend für alle verfügbar, die Regale werden zeitnah wieder aufgefüllt.“

11:00: Russland kündigt an, seine Grenzen zu Polen und Norwegen am Sonntag zu schließen.

10:50: Saudi-Arabien setzt alle internationalen Flüge für zwei Wochen aus. Die Maßnahme tritt am Sonntag um 11 Uhr Ortszeit (9 Uhr MEZ) in Kraft, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Samstag unter Berufung auf das Innenministerium in Riad.

10:30: Die Landesregierung Baden-Württemberg appelliert an Arbeitgeber und Beschäftigte, angesichts der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten Flexibilität und Hilfsbereitschaft zu zeigen.

10:20: Wie am Samstagmorgen gemeldet wird, hat das Robert-Koch-Institut am Freitagabend das österreichische Bundesland Tirol sowie die spanische Hauptstadt Madrid zum Risikogebiet hochgestuft.

9:45: Die Polizei meldet, dass sich vor der polnischen Grenze Staus bilden. Auch die Umgehungsstraßen seien betroffen. Die Übergänge sollen ab Sonntag geschlossen werden.

9:30: Die niederländische Fluggesellschaft KLM teilt mit, dass sie wegen der Coronakrise bis zu 2000 Jobs streichen werde. Der Technikkonzern Apple ordnet die Schließung aller seiner Läden weltweit an.

9:20: Das Casino in Baden-Baden stellt bis auf weiteres seinen Spielbetrieb ein.

8:14: Aus Luxemburg wird der erste Corona-Todesfall gemeldet. Der Verstorbene war 94 Jahre alt.

8:00: Eine neue Studie belegt, dass die Reisebeschränkungen die Ausbreitung des Virus‘ verlangsamt haben. Laut der Forscher von der US-Universität Yale wurde dadurch der Export von Coronafällen ins Ausland um 70 Prozent verringert.

Samstag, 7:30: Guten Morgen! Die BT-Onlineredaktion hält Sie von nun an wieder auf dem Laufenden.

22.25: Das Virus schläft nicht - wir aber schon. Da sich die Nachrichtenlage nun beruhigt, zieht sich die BT-Onlineredaktion zurück. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine erholsame Nacht. Am Samstag sind wir wieder für Sie da.

21.58:
Die Stadt Nürnberg hat die Austragung des Länderspiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am 31. März gegen Italien verboten.

Wie der DFB am Freitagabend mitteilte, untersage die Stadt wegen der Coronavirus-Krise Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen, wodurch eine Absage des Spiels unumgänglich sei.


21.10:
Die Kunsthalle in Karlsruhe bleibt ab sofort geschlossen.

21.00:
Im Kampf gegen das Coronavirus hat die rheinland-pfälzische Landesregierung das öffentliche Leben drastisch eingeschränkt: Alle Kitas und Schulen werden ab Montag geschlossen. Alle Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmern werden untersagt.

20.45:
US-Präsident Donald Trump ruft wegen der Ausbreitung des Coronavirus in den USA einen nationalen Notstand aus. Mit der Maßnahme würden weitere Bundesmittel in Höhe von bis zu 50 Milliarden Dollar zur Bekämpfung des Coronavirus Sars-CoV-2 freigesetzt, sagte Trump am Freitag bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses. Einen landesweiten Ausnahmezustand wie in manchen anderen Staaten, bei denen in einem solchen Fall Grundrechte außer Kraft gesetzt werden, bedeutet ein nationaler Notstand in den USA nicht.

20.24:
Deutschlands Nachbarländer Polen und Dänemark schließen wegen der Coronavirus-Pandemie ihre Grenzen. Polen lasse von Sonntag an keine Ausländer mehr einreisen, kündigte Regierungschef Mateusz Morawiecki am Freitagabend an. Zudem sollen Polen, die in ihr Heimatland zurückkehren, zwei Wochen unter Quarantäne gestellt werden. Die Maßnahmen gelten nach Angaben der Regierung zunächst für zehn Tage.

Die Grenzschließung in Dänemark greift bereits am Samstag um 12 Uhr. Allen Ausländern und Touristen, die keinen „stichhaltigen Grund“ für ihre Reise nach Dänemark haben, werde von diesem Zeitpunkt an die Einreise verweigert, sagte die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen. Die Maßnahme gelte vorerst bis zum 13. April. Zuvor hatten bereits Tschechien und die Slowakei ihre Grenzen weitgehend abgeriegelt.

18:00: Auch der KSC hat seine Maßnahmen verschärft: Wie es in einer Pressemitteilung heißt, finden die Trainingseinheiten der KSC-Profis ab sofort unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weder Medien noch Fans dürfen das Trainingsgelände betreten. Die Mannschaft sei zudem angehalten, keine Selfie- und Autogrammwünsche mehr zu erfüllen. Zudem stellt die KSC GRENKE aKAdemie den Trainings- und Spielbetrieb bis mindestens 23. März ein.

17:45: Die SchulKinoWoche Baden-Württemberg (19. - 25. März) wird nicht stattfinden. Auch die Eröffnung am 18. März findet nicht statt.

17:30: Die Gemeinde Sinzheim hat ihre Regelungen weiter verschärft: Alle öffentlichen Veranstaltungen der Gemeinde werden bis mindestens 3. Mai abgesagt. Alle kommunalen Gebäude und kommunalen Plätze für Veranstaltungen, Wettkämpfe, Übungs- und Probebetrieb werden geschlossen. Damit können keine Chorproben, Musikproben, Mannschaftstraining, Konzerte, Volksfeste, Maifeste, usw. stattfinden. Auch die Grillplätze im Mehrgenerationenpark und am Bolzplatz in Leiberstung werden gesperrt.

17:15: In der Seelsorgeeinheit Rastatt entfallen alle Sonntagsmessen, einschließlich der Vorabendgottesdienste. Bis auf weiteres sollen im Erzbistum Freiburg keine großen Erstkommunion-Gottesdienste stattfinden. Die für Sonntag, 22. März geplanten Pfarrgemeinderatswahlen sollen nun nur noch online oder per Briefwahl stattfinden. Die Evangelische Landeskirche in Baden hat ihren Kirchengemeinden empfohlen, alle anstehenden Veranstaltungen abzusagen oder zu verschieben. Die evangelische Kirchengemeinde Loffenau hat die am 29. März geplante Konfirmation abgesagt.

17:00: Vom 16. März bis einschließlich 24. April entfallen bundesweit und somit auch im Bezirk der IHK Karlsruhe alle IHK-Prüfungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG). Ebenso entfallen im Bezirk der IHK Karlsruhe für den gleichen Zeitraum alle Sach- und Fachkundeprüfungen und Unterrichtungen. Wann die Prüfungen nachgeholt werden können, ist derzeit noch offen.

16:55: Das Klinikum Mittelbaden bittet darum, auf Patientenbesuche und das Besuchen von Pflegegästen in seinen Einrichtungen zu verzichten.

16:50: Inzwischen gibt es einen dritten Todesfall in Baden-Württemberg. Es handelt sich um einen Mann aus dem Kreis Göppingen, Jahrgang 1935, der am Donnerstag positiv auf das Virus getestet worden war. Wie das Sozialministerium mitteilt, stieg die Zahl der bestätigten Infektionen im Land innerhalb eines Tages damit um 115 auf 569 Fälle. Von den 569 Fällen sind 314 männlich. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen handelt es sich laut Ministerium fast ausschließlich um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Das Landesgesundheitsamt meldet aktuell acht mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden.

16:40: Die Stadt Rastatt hat beschlossen, einige städtische Einrichtungen ab Samstag bis auf weiteres vorsorglich zu schließen. Von der Schließung betroffen sind der Jugendtreff, die städtischen Museen, die Stadtbibliothek und die Städtische Musikschule. Während der Schließzeit der Stadtbibliothek fallen für die entliehenen Medien keine Versäumnisgebühren an. Zudem werden weitere Veranstaltungen abgesagt. Betroffen sind etwa der verkaufsoffene Sonntag am 19. April samt Frühlings- und Kunsthandwerkermarkt; der Frühjahrsjahrmarkt, der vom 24. April bis 28 April auf dem Festplatz hätte stattfinden sollen, und gleichermaßen der Krämermarkt und alle Angebote und Veranstaltungen des Rastatter Seniorenbüros.

16:30: Ob die Osterfestspiele stattfinden können, steht derzeit noch in den Sternen. Wie das Festspielhaus Baden-Baden mitteilt, werde „dringend ein Signal der örtlichen Behörden“ erwartet. Eine Komplettabsage stehe derzeit noch aus. Gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern werde aber bereits an einer Ersatzplanung für den Herbst gearbeitet.

16:20: Die Deutsche Fußball Liga hat den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga wvorerst eingestellt. Der für dieses Wochenende geplante Spieltag werde verlegt, teilte die DFL mit.

15:45: Eine Notfallbetreuung für Kinder von Personen mit Sonderaufgaben, wie beispielsweise von Mitarbeitern des Katastrophenstabes oder medizinischem Fachpersonal, soll in Baden-Württemberg landesweit laut Kabinettsbeschluss vom Freitag eingerichtet werden.

15:15: Laut BT-Informationen arbeiten die Mitarbeiter im Benz-Werk Rastatt derzeit nur noch in zwei Schichten anstelle von drei.

14:55: Wie das Landratsamt mitteilt, wird die Annahme von Sperrmüllabholungen ausgesetzt. Grund sei fehlendes Personal beim Abfallunternehmen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Behälterleerungen weiterhin durchgeführt werden können. Die bisher beim Abfallwirtschafsbetrieb angemeldeten Abholaufträge für Sperrmüll sollen noch durchgeführt werden. Die Entsorgungsanlagen seien für unbedingt notwendige Abfallanlieferungen aus dem Landkreis Rastatt noch geöffnet, heißt es weiter.

Bereits am Donnerstag hatte die Stadtpressestelle Baden-Baden mitgeteilt, dass wegen fehlender Mitarbeiter eine andere Aufteilung der Kolonnen der Müllabfuhr notwendig. Biotonnen würden bis auf weiteres nur noch 14-tägig anstatt wöchentlich geleert werden. Ab Montag, 16. März, würden in den Außenstadtteilen Steinbach, Sandweier Haueneberstein, Ebersteinburg, Varnhalt und Neuweier nur die Restmülltonnen geleert. Ab Montag, 23. März, sei nur die Biotonne dran.Die Sperrmüllsammlung wird bis auf Weiteres eingestellt oder nur noch eingeschränkt durchgeführt.

14:10: Baden-Württemberg schließt von Dienstag an alle Schulen und Kindertagesstätten. Auch alle öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen werden untersagt.

14:05: Konzerte der Philharmonie Baden-Baden sind bis einschließlich Montag abgesagt worden.

13:40: Alle Mitarbeiter der Mercedes-Benz-Werke, deren Tätigkeit es zulässt, werden ab Montag im Home-Office arbeiten. Dies sei eine Regelung, die für ganz Deutschland getroffen worden sei, sagte Unternehmenssprecher Tobias Brandstetter.

13:30: Das Gesundheitsamt Rastatt hat heute alle Gemeinden und Städte des Landkreises Rastatt und die Stadt Baden-Baden aufgefordert, Besuchsverbote in Alten- und Pflegeheimen, Kliniken, Behinderten- und Rehaeinrichtungen für Personen anzuordnen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren. Sie dürfen die Einrichtung bis zu 14 Tage nach ihrer Rückkehr nicht betreten. Ausnahme sind nur in bestimmten Fällen möglich.

12:55: Das Landratsamt Esslingen hat dem Ministerium für Soziales und Integration am heutigen Freitag (13. März) mitgeteilt, dass gestern ein 80-jähriger Mann aus Kirchheim in einer Klinik verstorben ist, der zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Dabei handelt es sich um den zweiten Todesfall in Baden-Württemberg, der im Zusammenhang mit Corona steht.

12:50: Nachdem eine Mitarbeiterin der Gemeinschaftsschule Bietigheim aus einem benachbarten Landkreis erkrankt ist und positiv auf COVID-19 getestet wurde, werden alle Schüler und Lehrkräfte der Primar- und Sekundarstufe der Gemeinschaftsschule Bietigheim gebeten, zu Hause zu bleiben. Das teilt die Gemeinde Bietigheim mit. Wie das BT erfahren hat, wird auch die Bietgheimer Arztpraxis wieder geöffnet. Eine Mitarbeiterin sei sicherheitshalber gestestet worden, das Ergebnis sei jedoch negativ gewesen. Solange dass Ergebnis noch offen war, sei die Praxis aus reiner Vorsicht geschlossen worden.

12:30: Der Badische Turnerbund sagt alle Wettkämpfe bis mindestens Ostern ab.

12:00: Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden gibt es mittlerweile 19 bestätigte Corona-Fälle. Drei der Infizierten leben im Stadtkreis Baden-Baden. Eine erkrankte Person wird derzeit stationär behandelt. Die weiteren Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut, wie die Pressestelle der Stadt Baden-Baden mitteilt.

Die Landesregierung von Baden-Württemberg ruft zur Nachbarschaftshilfe auf. Jüngere Menschen sollten vor allem Älteren und Menschen mit Vorerkrankungen helfen.

11:55: Die Stadt Bühl untersagt bis auf weiteres alle Gottesdienste und Messen.

11:50: Das Theater Baden-Baden beendet den Spielbetrieb. Dies betrifft bis zum 13. April alle Spielstätten und Veranstaltungsorte.

11.40: Alle Veranstaltungen des Mr. M‘s Jazz Clubs in Baden-Baden werden abgesagt.

11:27: Die Europäische Fußball-Union setzt den Spielbetrieb in der Champions League und in der Europa League wegen der Coronavirus-Krise vorerst aus.

11:20: Spartickets der Deutschen Bahn können ab der kommenden Woche in Gutscheine umgetauscht werden, um Corona-bedingte Reiseabsagen zu erleichtern. Das soll zunächst für Reisen bis Ende April gelten.

Das Konzert des Sinfonischen Blasorchesters Mittelbaden (SBM), das am Sonntag, den 29. März, im Bürgerhaus Neuer Markt in Bühl hätte stattfinden sollen, wird abgesagt.

10:45: Die Finanzverwaltung Baden-Württemberg schließt alle Zentralen Informations- und Annahmestellen der Finanzämter für den allgemeinen Besuchsverkehr bis auf weiteres.

10:05: Die Fußball-Landesverbände beschließen in einer Telefonkonferenz, den Spielbetrieb im Amateurfußball bundesweit vorerst ruhen zu lassen.

Der Tischtennisverband Baden-Württemberg setzt den Spielbetrieb bis 17. April aus. Bereits am Donnerstag wurde bekannt, dass auch der komplette Handball-Spielbetrieb ruht. Wie der Südbadische Handballverband auf seiner Homepage vermeldet, haben die Landesverbände in Baden, Bayern, Hessen, Pfalz, Saar, Rheinland, Rheinhessen, Südbaden und Württemberg sowie Handball Baden-Württemberg beschlossen, den Jugendspielbetrieb für die Saison zu beenden und den Spielbetrieb der aktiven Mannschaften bis auf weiteres auszusetzen. Spätestens zum 19. April werde über eine mögliche Wiedereinsetzung des Spielbetriebs der aktiven Mannschaften und der Wertung der Saison 2019/2020 in den jeweiligen Landesverbänden entschieden.

9:55: Die Stadt Baden-Baden teilt mit, dass von nun an der vordere Einstieg in Bussen nicht mehr möglich ist und in den Fahrzeugen auch keine Fahrscheine mehr gekauft werden können. Der vordere Bereich der Busse wird abgesperrt. Fahrscheinpflicht besteht allerdings weiter. Auch im Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) sowie bei den Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) gelten ähnliche Vorgaben.

Die im November eingeführten verstärkten Grenzkontrollen an der Staustufe Iffezheim wurden verstärkt. Die Bundespolizei legt dabei nun ein besonderes Augenmerk auf grippeähnliche Symptome. Entgegen erster Meldungen ist die Wintersdorfer Brücke nicht gesperrt.

9:00: Das Rathaus in Bietigheim hat bis Freitagmorgen, 9 Uhr, keine offizielle Meldung über die Behörden, ob ein positiver Coronafall in der Gemeinde vorliegt.

8:30: In Bietigheim ist seit Donnerstag eine Arztpraxis wegen Corona-Verdachts geschlossen.

In der Helios-Klinik für Herzchirurgie in Karlsruhe sind von nun keine Besuche mehr möglich.

Eine Entscheidung über Schul- und Kitaschließungen in Baden-Württemberg soll am Freitagmittag fallen.

6.00: Das Saarland und Bayern beschließen in der Nacht zum Freitag, alle Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen ab Montag zu schließen.

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13. März 2020, 10:06 Uhr
Lesedauer:
ca. 18min 33sec

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Cornelia Hecker-Stock 14.03.202009:37 Uhr

Hallo und guten Morgen, sehr hilfreich wäre es, wenn dieser Live-Ticker permanent oben auf der Seite als erste Info installiert würde damit man für die neuesten Infos nicht lange suchen muss ...
viele Grüße
Cornelia Hecker-Stock

Pascal Meixner 13.03.202021:17 Uhr

Auch am KIT entfallen bis 19.4. für Studierende mit Präsenz verbundene Lehrveranstaltungen u. Prüfungen.

Pascal Meixner 13.03.202011:05 Uhr

Auch der Badische Turberbund hat in einer Mitteilung des Präsidiums gestern abend den gesamten Ligabetrieb ausgesetzt.


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