Corona kompakt: Inzidenz sinkt bundesweit auf 18,3

Baden-Baden (BT/dpa) – Corona ist das beherrschende Thema in der Welt, in Europa, Deutschland und auch in Mittelbaden. Das BT informiert fortlaufend über die aktuellen Entwicklungen.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen hat sich in Mittelbaden um 7 auf insgesamt 12.375 erhöht. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen hat sich in Mittelbaden um 7 auf insgesamt 12.375 erhöht. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Inzidenz sinkt weiter auf 18,3: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.911 Neuinfektionen gemeldet (Vorwoche: 2.294). Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.01 Uhr wiedergeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 18,3 an (Vortag: 18,6; Vorwoche: 26,3). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 129 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 122 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.713.480 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.573.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, liegt bei 89.816. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 0,83 (Vortag: 0,79).

Lage im Südwesten: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen hat sich von Donnerstag auf Freitag (Stand: 16 Uhr) in Baden-Württemberg nach Angaben des Landesgesundheitsamts um 387 auf insgesamt 498.032 und die der an oder mit einer Covid-19-Infektionen verstorbenen Patienten um 12 auf insgesamt 10.072 erhöht. Als genesen gelten 479.253 Infizierte, 849 mehr als am Vortag. Der R-Wert lag bei 0,89 (Vortag: 0,77). Das bedeutet, dass 100 Infizierte im Mittel 89 weitere Menschen anstecken. Die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) betrug landesweit 26,2 (Vortag: 25,4), im Landkreis Rastatt 29,4 (Vortag: 25,9) und im Stadtkreis Baden-Baden 10,9 (unverändert). Bis Donnerstagabend hatten 5.044.925 Menschen eine erste Impfung erhalten, bei 2.685.906 wurde sie bereits abgeschlossen. Nach Daten des Divi-Intensivregisters sind 191 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 120 (62,8 Prozent) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.046 von 2.369 verfügbaren Intensivbetten (86,4 Prozent) belegt.

50.000 Impfungen im Kurhaus: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie nahm das Kreisimpfzentrum im Baden-Badener Kurhaus (KIZ) mit der 50.000. Schutzimpfung eine weitere Hürde. KIZ-Verwaltungsleiter Jürgen Jung überraschte Elisabeth Winterhalter aus Steinbach mit einem Blumenstrauß, zwei Kino-Gutscheinen und Freikarten für die Merkur-Bergbahn.

Sieben Neuinfektionen in Mittelbaden: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen hat sich in Mittelbaden nach Angaben des Gesundheitsamts Rastatt von Donnerstag auf Freitag (Stand: 14 Uhr) um 7 auf insgesamt 12.375 erhöht. Diese verteilen sich auf den Landkreis Rastatt (10.221, plus 6) und auf den Stadtkreis Baden-Baden (2.154, plus 1). Die Neuinfektionen verteilen sich auf die Stadt Rastatt (4) sowie Durmersheim, Rheinmünster und Baden-Baden (je 1). Es sind weiterhin 265 Todesfälle zu beklagen. Als genesen gelten 11.942 Infizierte, 5 mehr als am Donnerstag. Derzeit gibt es 168 aktive Fälle (plus 2) – und zwar in Rastatt (55), Baden-Baden (29), Gaggenau (19), Durmersheim (11), Sinzheim (8), Bischweier (7), Iffezheim (6), Bühlertal (5), Bühl, Kuppenheim, Ottersweier (je 4), Au am Rhein, Muggensturm (je 3), Gernsbach, Weisenbach (je 2) sowie Bietigheim, Forbach, Hügelsheim, Lichtenau, Rheinmünster und Steinmauern (je 1).

Inzidenz in Gaggenau rückläufig: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag in Gaggenau bei 26,7, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Am Donnerstag hatte der Wert noch 30,0 betragen,

Inzidenz in Rastatt gesunken: Die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) ist in der Stadt Rastatt nach Angaben der Stadtverwaltung von Donnerstag auf Freitag von 100,2 auf 84,1 gesunken.

Bundesregierung hebt Reisewarnung für Corona-Risikogebiete auf: Nach mehr als einem Jahr hebt die Bundesregierung die Reisewarnung für touristische Reisen in Corona-Risikogebiete am 1. Juli auf. Das betrifft fast 100 Länder weltweit. „Nach langen Monaten des Lockdowns dürfen wir uns auf mehr Normalität freuen, das gilt auch für das Reisen“, erklärte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag diesen Schritt. Die Bundesregierung rät ab 1. Juli auch nicht mehr generell von touristischen Reisen ins Ausland ab.

RKI stuft zahlreiche Länder und Regionen herunter: Die generelle Reisewarnung für Corona-Risikogebiete mit einer Inzidenz unter 200 läuft in knapp drei Wochen aus. Dieser Schritt sei möglich, weil es in Europa „künftig klare gemeinsame Regeln für den Umgang mit Geimpften, Genesenen und Getesteten“ gebe, erklärte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag. Das Robert-Koch-Institut nahm unterdessen zahlreiche Länder und Regionen aus der Risiko-Einstufung heraus. Seit mehr als einem Jahr gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für alle Länder, die als Corona-Risikogebiet eingestuft werden. Dazu zählen einfache Risikogebiete mit einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 500 und 200, Hochinzidenzgebiete mit einer höheren Rate von Neuinfektionen und Virusvariantengebiete, in denen als besonders gefährlich eingestufte Virusmutanten auftreten.

Delta-Variante wohl 60 Prozent ansteckender: Die zunächst in Indien entdeckte Corona-Variante Delta ist Analysen zufolge wesentlich ansteckender als der in Großbritannien entdeckte Alpha-Typ. Das Risiko, die Menschen im eigenen Haushalt anzustecken, sei bei Delta schätzungsweise 60 Prozent höher als bei Alpha, teilte die englische Gesundheitsbehörde Public Health England am Freitag mit. Außerdem soll sich Delta stärker als andere Varianten der Schutzwirkung der Impfstoffe entziehen können – das gelte vor allem nach nur einer Impfdosis. Vollständig Geimpfte seien jedoch sehr gut vor der Delta-Variante geschützt.

Österreich ab Sonntag kein Corona-Risikogebiet mehr: Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag ganz Österreich sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz von der Liste der Risikogebiete. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Freitag mit. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten.

Infektion in russischer Mannschaft: Auch die russische Fußball-Nationalmannschaft beklagt unmittelbar vor ihrem Start in die EM einen Coronafall. Mittelfeldspieler Andrej Mostowoi (23) von Zenit St. Petersburg sei positiv getestet worden, wurde am Freitag mitgeteilt.

Unterstützung für Volksschauspiele: Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert die Volksschauspiele Ötigheim aus dem Corona-Nothilfefonds der Landesregierung mit bis zu 680.000 Euro. Die Zuwendung soll den Fortbestand der Einrichtung sichern, wie es in der Mitteilung vom Freitag heißt.

Größere Bühnen im Land starten: Nach dem Startsignal der Landesregierung können mehrere große Bühnen in Baden-Württemberg am Samstag (12. Juni) endlich die Zwangspause für beendet erklären und erste Stücke aufführen. Unter anderem bei den Volksschauspielen in Ötigheim, in Schwäbisch Hall und Stuttgart werden jeweils Hunderte Besucher erwartet. Allerdings sind für die größeren Theaterpremieren auch noch Karten zu haben.

Fast jeder Vierte vollständig geimpft: In Deutschland ist nahezu jeder vierte Mensch vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand: 10.10 Uhr) sind 24,8 Prozent der Gesamtbevölkerung (20,6 Millionen Menschen) bereits vollständig geimpft, 47,5 Prozent (39,5 Millionen Menschen) haben mindestens eine Impfung erhalten. Insgesamt wurden laut RKI bislang 59 Millionen Impfdosen verabreicht.

G7-Staaten stellen Impfdosen bereit: Die G7-Gruppe westlicher Wirtschaftsmächte will ärmeren Staaten mit einer Milliarde Impfdosen helfen. Die bis nächstes Jahr geplante Unterstützung solle sowohl durch Verteilung als auch durch Finanzierung von Impfstoff möglich werden, teilte die britische Regierung vor Beginn des G7-Gipfels am Freitag mit. Die Staats- und Regierungschefs wollen demnach auch einen Plan ausarbeiten, um die Impfstoffproduktion auszuweiten.

Hilfen für Start-ups: In der Corona-Pandemie haben einer Umfrage zufolge 38 Prozent der Technologie-Start-ups in Deutschland Hilfen erhalten. Weitere vier Prozent warten noch auf beantragte finanzielle Unterstützung, bei noch einmal vier Prozent wurden die Anträge abgelehnt, wie der Digitalverband Bitkom am Freitag berichtete. Dabei habe gut jedes fünfte Start-up keine Hilfen benötigt. Knapp jedes Dritte hatte den Angaben nach keine beantragt, da es die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt hätten. Zugleich sind der Umfrage zufolge nur fünf Prozent der Start-ups zufrieden mit den staatlichen Hilfsangeboten. Neun von zehn Gründer kritisierten, dass sich die Maßnahmen zu sehr an den Bedürfnissen der Konzerne und Mittelständler orientierten.

Landkreis Rastatt darf weiter lockern: Der Landkreis Rastatt hat an fünf aufeinanderfolgenden Tagen eine Sieben-Tages-Inzidenz von unter 35 gehabt. Daher erreicht er nun ab Samstag, 12. Juni, die nächste Öffnungsstufe. Das teilte das Landratsamt in Rastatt am Freitag mit. Sie beinhaltet weitere Lockerungen wie den Wegfall von Testpflichten und Treffen im größeren Rahmen. Die Einzelheiten können Sie hier nachlesen.

Regelbetrieb an Baden-Badener Schulen: Da im Stadtkreis Baden-Baden an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 lag, gehen die Schulen ab Montag wieder in den Regelbetrieb über. Das teilte das Landratsamt in Rastatt am Freitag mit. Ab 13. Juni findet daher der Unterricht an allen Schulen, Grundschulförderklassen und Schulkindergärten im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Die Test- und Maskenpflicht besteht weiterhin. Ein grundsätzliches Abstandsgebot zu und zwischen den Schülern ist nicht mehr vonnöten. Diese Regelung tritt wieder außer Kraft, sofern im Stadtkreis Baden-Baden die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 50 wieder überschreitet. Ab dem 21. Juni liegt der Schwellenwert laut Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg dann bei 100.

Biontech schützt vor Varianten: Der Impfstoff des deutschen Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer schützt einer neuen Studie zufolge auch vor der zuerst in Indien aufgetretenen Corona-Variante Delta (B.1.617.2). Auch vor mehreren anderen Varianten wie beispielsweise der zuerst in Nigeria aufgetretenen Mutante B.1.525 schütze der Impfstoff, schreiben die Wissenschaftler. Für die Studie untersuchten die Forscher 20 Blutproben von 15 Menschen, die jeweils zwei Dosen des Impfstoffes von Biontech/Pfizer erhalten hatten, und testeten die Reaktion auf die verschiedenen Corona-Varianten.

Videotelefonie als Hilfsmittel: Videotelefonie mit Familie und Freunden hat nach einer Umfrage vielen Menschen durch die Corona-Krise geholfen. 77 Prozent der Befragten empfanden sie als hilfreich, wie die Initiative „Digital für alle“ am Freitag in Berlin mitteilte. Für 73 Prozent war demnach zudem die Möglichkeit zum Online-Shopping eine Erleichterung. 63 Prozent bezeichneten Online-Spiele als nützlich. Mit zunehmendem Alter sank der Zuspruch zu den Technologien jedoch, wie es weiter hieß. So gaben 60 Prozent der Befragten zwischen 65 und 74 Jahren an, die Videotelefonie sei hilfreich für den Familienkontakt gewesen; bei den Über-75-Jährigen waren es 28 Prozent. 69 Prozent der Gruppe 65 bis 74 Jahre empfanden demnach Bestellungen im Netz mit Lieferung oder zur Abholung als hilfreich – gegenüber 33 Prozent der Über-75-Jährigen.

Bundesbank sieht kräftigen Aufschwung: Die Bundesbank sieht Deutschland am Beginn eines starken Aufschwungs. Die pandemiebedingte Krise werde überwunden, prognostizierte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am Freitag. „Schon in diesem Sommer könnte die Wirtschaftsleistung wieder das Vorkrisenniveau erreichen.“ 3,7 Prozent Wirtschaftswachstum sagt die Notenbank nun für das laufende Jahr voraus. Im Dezember waren die Bundesbank-Ökonomen mit 3,0 Prozent noch nicht ganz so optimistisch.

Handwerk setzt weniger um: Materialmangel und Corona-Beschränkungen haben die Geschäfte der Handwerker in Deutschland zu Jahresbeginn belastet. Zum ersten Mal seit 2013 sanken die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in einem ersten Quartal, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bezifferte den Rückgang der Erlöse in den ersten drei Monaten 2021 auf 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Zahl der Beschäftigten sank um 1,7 Prozent. Alle sieben Gewerbegruppen erwirtschafteten weniger Umsatz als im Vorjahresquartal. Besonders hart traf es die Handwerke für den privaten Bedarf, allen voran Friseurbetriebe (minus 37,4 Prozent beim Erlös), das Bauhauptgewerbe (minus 15,9 Prozent), Maurer, Beton- und Straßenbauer (minus 17,9).

Bühler Inzidenz stagniert: Die Stadt Bühl meldet am Freitagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 28. Das entspricht exakt dem Wert vom Donnerstag. Anfang der Worte hatte dieser noch bei 34 gelegen.

Corona-Ausbruch in G7-Hotel: Nach dem Corona-Ausbruch in einem Hotel beim G7-Gipfel in Cornwall hat sich ein Sicherheitsmann der deutschen Vorausdelegation von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vorsorglich in Quarantäne begeben. Das teilte ein Regierungssprecher am Freitag in Berlin mit. Dies habe keine Auswirkungen auf die Reise der Kanzlerin, die am Mittag dort erwartet wird, erklärte er weiter. In Berlin war am Donnerstagabend die Rede davon, dass zwei Mitglieder des Sicherheits-Vorauskommandos der Kanzlerin in dem betroffenen Hotel in St. Ives untergebracht waren.

2.440 Neuinfektionen: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 2.440 Corona-Neuinfektionen gemeldet (Vorwoche: 3.165). Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 18,6 an (Vortag: 19,3; Vorwoche: 29,7). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 102 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 86 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.711.569 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.569.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, beträgt 89.687. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagabend bei 0,79 (Vortag: 0,74).

Kräfte im Kampf gegen die Pandemie bündeln: Der britische Premierminister Boris Johnson hat die G7-Staaten unmittelbar vor deren Gipfeltreffen zur Spende von einer Milliarde Corona-Impfdosen an Entwicklungsländer aufgefordert. „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, die Pandemie zu überwinden, die Gefahr eines neuen Auftretens zu minimieren und unsere Wirtschaft nach dieser Tragödie besser wiederaufzubauen“, schrieb Johnson in einem Gastbeitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Daher müsse der am Freitag beginnende Gipfel im südwestenglischen Cornwall „ein hohes, aber absolut notwendiges Ziel“ verabschieden und Entwicklungsländern eine Milliarde Impfstoffdosen zur Verfügung stellen, schrieb Gastgeber Johnson. Die USA sagten vor dem Gipfel eine neue Spende von 500 Millionen Impfdosen an 92 ärmere Länder sowie an die Afrikanische Union zu.

Tübingen schränkt Außer-Haus-Verkauf ein: Tübingen will nächtliche Partys in der Corona-Pandemie in der Innenstadt mit einem Verkaufsverbot eindämmen. Von diesem Freitag an dürfen Gaststätten, aber auch Shisha- und Raucherbars zwischen ein und vier Uhr nachts keinen Außer-Haus-Verkauf mehr anbieten, auch Abhol- und Lieferdienst sind verboten. Bei Verstößen werde ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro fällig, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Oberbürgermeister Boris Palmer habe die Allgemeinverfügung nach enger Abstimmung mit der Landespolizei erlassen, sie gelte zunächst bis 4. Juli. Schon seit 1. Juni darf in der Altstadt im öffentlichen Raum ab 22 Uhr kein Alkohol getrunken werden – das gilt nicht für die Außengastronomie, die bis Mitternacht öffnen darf.