Corona kompakt: Inzidenz im Land liegt bei 25,5

Baden-Baden (BT/dpa) – Corona ist das beherrschende Thema in der Welt, in Europa, Deutschland und auch in Mittelbaden. Das BT informiert fortlaufend über die aktuellen Entwicklungen.

In Baden-Württemberg, wo binnen 24 Stunden 331 neue Fälle hinzukamen, liegt die Inzidenz am Samstag bei 25,5. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa

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In Baden-Württemberg, wo binnen 24 Stunden 331 neue Fälle hinzukamen, liegt die Inzidenz am Samstag bei 25,5. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa

WHO will weltweite Impfkampagne: Der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, will mit Hilfe der G7-Staaten innerhalb eines Jahres mindestens 70 Prozent der Weltbevölkerung zu einer Corona-Impfung verhelfen. Dieses Ziel solle bis zum nächsten G7-Gipfel in Deutschland 2022 erreicht werden, sagte der WHO-Chef am Samstag beim G7-Gipfel. Dazu seien jedoch weit größere Anstrengungen notwendig als bislang geplant. Er sei aber überzeugt, dass dieses Ziel erreichbar sei, so Tedros weiter. Die Produktionskapazitäten könnten bis dahin entsprechend erhöht werden.

Große Partys aufgelöst: In mehreren deutschen Städten sind am Wochenende nächtliche Open-Air-Partys in Grünanlagen eskaliert. Dabei kam es immer wieder zu Angriffen auf die Polizei. Bei der Auflösung einer Feier in Köln mit rund 1.000 Teilnehmern wurden zwei Polizisten und ein Ordnungsdienstmitarbeiter verletzt. In Münster hatten sich rund 250 teils stark angetrunkene Personen getroffen. Bei der Räumung eskalierte auch dort die Lage. Es gab Angriffe auf die Beamten und Sachbeschädigungen. In Jena hatten rund 2.000 Menschen gefeiert. Auch dort flogen Flaschen und andere Gegenstände auf die Sicherheitskräfte.

G7-Staaten wollen Impfdosen verteilen: Deutschland und die anderen G7-Staaten wollen laut Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bis 2022 die Verteilung von insgesamt 2,3 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff an Entwicklungsländer ermöglichen. Die G7-Gruppe habe eine globale Verantwortung, sagte Merkel am Samstag am Rande des G7-Gipfels im südwestenglischen Carbis Bay. Ein finaler Beschluss der Teilnehmer lag aber zunächst noch nicht vor. Unklar war auch, wie sich die Verteilung der 2,3 Milliarden Dosen zusammensetzt.

331 Neuinfektionen in Baden-Württemberg: Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg meldet am Samstag (Stand: 16 Uhr) 331 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Damit stieg die Gesamtzahl der Infektionen auf 498.363. Zwei weitere Todesfälle kamen hinzu, sodass sich die Zahl der verstorbenen auf 10.074 erhöht. 711 weitere Personen gelten zwischenzeitlich als genesen. Damit stieg die Zahl der Patienten, die als wieder gesund gelten, auf 479.964. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird mit 25,5 angegeben. Kein Stadt- bzw. Landkreis liegt über dem Grenzwert von 100. Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind ebenfalls mit Stand Samstag, 16 Uhr, 178 Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 110 (61,8 Prozent) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.039 Intensivbetten von betreibbaren 2.361 Betten (86,4 Prozent) belegt.

Impfstoff-Entwickler geehrt: Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Entwickler des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V ausgezeichnet. Im Kreml wurde am Samstag unter anderem der Chef des Gamaleja-Forschungszentrums für Epidemiologie und Mikrobiologie, Alexander Ginzburg, geehrt, wie das Präsidialbüro mitteilte. Der Impfstoff wurde vor zehn Monaten als weltweit erster für eine breite Anwendung in der Bevölkerung freigegeben.

Höchste Inzidenz in Lindau: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist Lindau deutschlandweit der Ort mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Am Samstag lag der Wert bei 75,6 Fällen pro 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Der Landkreis am Bodensee hatte mitgeteilt, dass es kein „diffuses“ Infektionsgeschehen gebe. „Es beschränkt sich auf wenige bekannte Ausbruchsherde in Familienverbänden und (sieben) Asylbewerberunterkünfte“, hieß es am Freitag in einer Mitteilung. Auch an Schulen habe es Infektionen gegeben - „hierbei handelt es sich aber um Einzelfälle, die frühzeitig isoliert werden konnten“. Somit gebe es quasi „kaum ein Ausbruchsgeschehen“ an Schulen.

Balearen wollen Discos öffnen: Diskotheken, Pubs und andere Nachtlokale auf den Balearen sollen gegen Mitte Juli wieder öffnen dürfen, wie die Zeitung „Diario de Mallorca“ am Samstag unter Berufung auf die Regionalregierung in Palma berichtete. Die Wiedereröffnung der Vergnügungslokale solle nach den Plänen Palmas um den 17. Juli herum passieren. Die endgültige Entscheidung solle aber erst nach einem siebentägigen Pilotprojekt Anfang Juli fallen.

Weiterer Impfstoff: Für die Impfungen über Betriebsärzte soll erstmals das Präparat von Johnson&Johnson als zweiter Impfstoff zur Verfügung stehen. In der Woche ab 21. Juni sollen 192.000 Dosen davon geliefert werden, wie es am Samstag vom Bundesgesundheitsministerium hieß. Hinzu kommen dann 602.550 Dosen von Biontech, so dass insgesamt 794.550 Dosen zusammenkommen. Zum Start hatten die Betriebsärzte in der ersten Woche ab 7. Juni zunächst 702.000 Dosen von Biontech bekommen, in der kommenden Woche ab 14. Juni sollen es 602.550 sein. Die Arztpraxen sollen in der Woche vom 21. Juni rund 3,3 Millionen Impfdosen erhalten, nämlich 2,84 Millionen Dosen von Biontech und 504.000 von Astrazeneca. Die Länder sollen nach neuen Lieferdaten noch im Juni rund 700.000 Dosen mehr für die Impfzentren bekommen als zunächst geplant, wie es vom Gesundheitsministerium weiter hieß. In der kommenden Woche seien es 400.000 Dosen von Astrazeneca extra. Mehrere Länder wollten dies für Erstimpfungen verwenden.

Mehr als 40 Millionen Erstimpfungen: Mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland haben bislang mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das entspricht 48,1 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Samstag (Stand: 10.10 Uhr) hervorgeht. Den vollständigen Impfschutz hat nun demnach mehr als jeder Vierte (21,35 Millionen Menschen oder 25,7 Prozent). Insgesamt wurden laut RKI bislang 60,1 Millionen Impfdosen in Deutschland verabreicht, 965.478 davon am Freitag. Laut RKI wurden etwa zwei Drittel aller Impfungen in Impfzentren verabreicht, ein Drittel in Arztpraxen. Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 52,9 Prozent weiterhin den höchsten Anteil Erstgeimpfter, Schlusslicht bleibt Sachsen mit 43,0 Prozent. Das Saarland zählt mit 30,4 Prozent den höchsten Anteil an Einwohnern mit vollständigem Impfschutz

Kubicki kündigt Untersuchungsausschuss an: Der Vize-Vorsitzende der Liberalen, Wolfgang Kubicki, hat einen von der FDP beantragten Bundestagsuntersuchungsausschuss zum Corona-Management der Regierung nach der Bundestagswahl angekündigt. Kubicki, der auch Vizepräsident des Bundestags ist, kritisierte unter anderem den Einkauf „untauglicher Masken“ durch das Gesundheitsministerium. Bei deren Prüfung seien zwei von acht Kriterien gestrichen worden. Auch die Teststrategie und die Behauptung, die Intensivstationen seien bundesweit wegen der Pandemie an der Belastungsgrenze gewesen, seien zu untersuchen.

Rund 2.000 Impfwillige vor Praxis: Mit einem „offenen Impftag“ für Corona-Schutzimpfungen hat ein Hausarzt im hessischen Babenhausen einen Ansturm ausgelöst. Bereits vor dem Start der Aktion am Samstagmorgen um 8 Uhr hätten sich rund 1.500 bis 2.000 Menschen vor Ort eingefunden und sich in Warteschlangen eingereiht, sagte der Bürgermeister. Die Leute seien teils bereits am Vortag angereist und hätten vor der Praxis campiert. Er rief dazu auf, nicht mehr anzureisen, da es im Stadtgebiet bereits zu erheblichen Verkehrseinschränkungen komme und die vorgesehenen Parkplätze voll seien. Polizei und Ordnungsamt seien vor Ort, um die Verkehrssituation unter Kontrolle zu halten.

Mehr Impfstoff fürs Land: Baden-Württemberg soll laut „Stuttgarter Nachrichten“ (Samstag) kurzfristig mehr Impfstoff bekommen. Da Ärzte in Bayern und Baden-Württemberg in den beiden Wochen nach Pfingsten weniger Impfstoff des Herstellers Biontech bestellt hätten, als nach dem Bevölkerungsschlüssel möglich gewesen wäre, bekommen beide Länder nun in der Woche ab dem 28. Juni einen Ausgleich, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Quellen aus dem Bundesgesundheitsministerium. In Baden-Württemberg gehe es um 52.600 zusätzliche Dosen.

Millionäre fordern höhere Vermögensbesteuerung: 36 Millionärinnen und Millionäre aus Deutschland und Österreich haben in einem gemeinsamen Appell eine höhere Besteuerung von Millionenvermögen gefordert. In einem Schreiben, das der „Süddeutschen Zeitung“ vom Samstag vorliegt, heißt es: „Wir sind Vermögende und setzen uns für eine höhere Besteuerung von Vermögen ein.“ Die „Ungleichheit in Deutschland und international“ nehme seit Jahrzehnten zu. Unter der Corona-Krise litten besonders Arme, „während manche Vermögende und Unternehmen zu den Krisengewinnern gehören und in der Krise noch reicher geworden sind“. Konkrete Vorschläge sind unter anderem die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, eine Vermögensabgabe und striktere Regeln gegen Steuervermeidung.

Party mit Hunderten Gästen aufgelöst: Die Pariser Polizei hat am Freitagabend eine illegale Party unter freiem Himmel mit Hunderten Teilnehmern aufgelöst. Hygiene- und Abstandsregeln seien nicht beachtet worden. Die Menschen hatten auf der Esplanade vor dem Invalidendom gefeiert. Medien berichteten, es habe zuvor einen Aufruf in sozialen Netzwerken gegeben. Die Polizei griff gegen 23 Uhr ein, Berichten nach setzte sie auch Tränengas ein.

Inzidenz sinkt weiter auf 18,3: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.911 Neuinfektionen gemeldet (Vorwoche: 2.294). Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.01 Uhr wiedergeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 18,3 an (Vortag: 18,6; Vorwoche: 26,3). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 129 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 122 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.713.480 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.573.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, liegt bei 89.816. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 0,83 (Vortag: 0,79).

Fußballspiele als Infektionstreiber: Fußballspiele in der Ersten Bundesliga mit Zuschauern im Stadion haben laut einer Studie zu nachweislich höheren Infektionszahlen geführt. Nach den ersten beiden Spieltagen der Saison im September und Oktober 2020 seien die Ansteckungszahlen statistisch signifikant angestiegen, zitiert die „Rheinische Post“ in ihrer Samstagsausgabe aus einer Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung. Im Durchschnitt seien die Infektionen in Städten und Landkreisen mit Erstligaspielen um 0,6 Infektionen pro 100.000 Einwohner und Tag stärker gestiegen als in Städten ohne Fußballspiele.

Produktionspanne bei Johnson&Johnson: Nach einer Produktionspanne in einem US-Werk muss der Corona-Impfstoff-Hersteller Johnson & Johnson Millionen Impfdosen vernichten. Mehrere Chargen im Umfang von jeweils mehreren Millionen Dosen seien wegen einer möglichen Kontamination unbrauchbar, teilte die Arzneimittelbehörde FDA am Freitag mit. Weder die FDA noch der Hersteller nannten eine genaue Zahl.

Preissprünge bei Flugreisen und Mietwagen: Laut dem Vergleichsportal Check24 kosten Hin- und Rückflug für die zehn am häufigsten im Mai gebuchten Reiseziel im Schnitt 16 Prozent mehr als 2019 - Flüge in die Niederlande wurden um 114 Prozent, in die Schweiz um 101 Prozent, nach Österreich um 81 und nach Spanien um 22 Prozent teurer. Hauptgrund seien vorsichtigere Planungen der Fluggesellschaften und daher geringere Kapazitäten: Bei Mietwagen gab es auch starke Preissprünge – im Durchschnitt um 23 Prozent: Ibiza (plus 300 Prozent), Mallorca (plus 200), Sizilien (plus 100).

Hohe Impfquote schützt Kinder: Eine hohe Impfquote im Land kann offenbar das Risiko für ungeimpfte Jugendliche und Kinder vermindern, sich mit Corona anzustecken. Das zeigen Gesundheitsdaten aus Israel. Mit zunehmender Zahl geimpfter Erwachsener wurden demnach immer weniger unter 16-Jährige positiv getestet - im Mittel halbierte sich der Anteil positiv Getesteter in der noch ungeimpften Bevölkerung mit jedem Anstieg um 20 Prozentpunkte beim Anteil der Geimpften. Die Daten stützen die Hoffnung, dass Kinder in Deutschland im Herbst vor größeren Ansteckungswellen geschützt sein könnten, wenn bis dahin ein Großteil der Erwachsenen den vollen Impfschutz hat.

Lange Wartezeiten bei Handwerkern: Gut zwei Monate müssen einige Menschen in Deutschland laut Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer derzeit auf einen Handwerker warten. „Im Bau und Ausbau sind es durchschnittlich 8,8 Wochen“, sagte Wollseifer den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Ein Grund für die lange Wartezeit sei die Unterbrechung der Lieferketten in der Pandemie. „Baumaterialien sind knapp und die Materialpreise haben sich exorbitant erhöht“, sagte Wollseifer. „Es fehlt an Holz, Metall, Kunststoff, Chips - praktisch an allem, was man für den Hausbau braucht.“

Sieben Neuinfektionen in Mittelbaden: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen hat sich in Mittelbaden nach Angaben des Gesundheitsamts Rastatt von Donnerstag auf Freitag (Stand: 14 Uhr) um 7 auf insgesamt 12.375 erhöht. Diese verteilen sich auf den Landkreis Rastatt (10.221, plus 6) und auf den Stadtkreis Baden-Baden (2.154, plus 1). Die Neuinfektionen verteilen sich auf die Stadt Rastatt (4) sowie Durmersheim, Rheinmünster und Baden-Baden (je 1). Es sind weiterhin 265 Todesfälle zu beklagen. Als genesen gelten 11.942 Infizierte, 5 mehr als am Donnerstag. Derzeit gibt es 168 aktive Fälle (plus 2) – und zwar in Rastatt (55), Baden-Baden (29), Gaggenau (19), Durmersheim (11), Sinzheim (8), Bischweier (7), Iffezheim (6), Bühlertal (5), Bühl, Kuppenheim, Ottersweier (je 4), Au am Rhein, Muggensturm (je 3), Gernsbach, Weisenbach (je 2) sowie Bietigheim, Forbach, Hügelsheim, Lichtenau, Rheinmünster und Steinmauern (je 1).

Inzidenz in Gaggenau rückläufig: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag in Gaggenau bei 26,7, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Am Donnerstag hatte der Wert noch 30,0 betragen,

Inzidenz in Rastatt gesunken: Die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) ist in der Stadt Rastatt nach Angaben der Stadtverwaltung von Donnerstag auf Freitag von 100,2 auf 84,1 gesunken.

Österreich ab Sonntag kein Corona-Risikogebiet mehr: Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag ganz Österreich sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz von der Liste der Risikogebiete. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Freitag mit. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten.

Regelbetrieb an Baden-Badener Schulen: Da im Stadtkreis Baden-Baden an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 lag, gehen die Schulen ab Montag wieder in den Regelbetrieb über. Das teilte das Landratsamt in Rastatt am Freitag mit. Ab 13. Juni findet daher der Unterricht an allen Schulen, Grundschulförderklassen und Schulkindergärten im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Die Test- und Maskenpflicht besteht weiterhin. Ein grundsätzliches Abstandsgebot zu und zwischen den Schülern ist nicht mehr vonnöten. Diese Regelung tritt wieder außer Kraft, sofern im Stadtkreis Baden-Baden die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 50 wieder überschreitet. Ab dem 21. Juni liegt der Schwellenwert laut Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg dann bei 100.

Bühler Inzidenz stagniert: Die Stadt Bühl meldet am Freitagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 28. Das entspricht exakt dem Wert vom Donnerstag. Anfang der Worte hatte dieser noch bei 34 gelegen.


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