Coronafälle im Rastatter Benzwerk

Rastatt (fk) – Auch Mitarbeiter von Mercedes-Benz in Rastatt sind am Coronavirus erkrankt. Entsprechende Maßnahmen wie Quarantäne wurden getroffen, die Produktion läuft weiter.

Die Produktion im Rastatter Werk ist nicht gefährdet. Deck/dpa

© dpa

Die Produktion im Rastatter Werk ist nicht gefährdet. Deck/dpa

Von Florian Krekel

Der Coronavirus zieht weitere Kreise in der Region. Die Pressestelle von Mercedes-Benz bestätigte BT-Informationen, wonach auch Mitarbeiter des Rastatter Werks positiv auf den Coronaerreger getestet worden seien. Die Personen befinden sich demnach in ärztlicher Behandlung und es gehe ihnen „den Umständen entsprechend gut“, verlautet es aus der Zentrale in Stuttgart.

Die Daimler AG habe zudem sofort weitere Maßnahmen ergriffen, um ihre Mitarbeiter zu schützen. Demnach wurden alle Mitarbeiter, die sich im Kontakt mit der infizierten Person befanden, umgehend aufgefordert, sich in die behördlich empfohlene 14-tägige Selbstquarantäne zu begeben. Zusätzlich wurden die Räume einer Sonderreinigung unterzogen. Bei den zusätzlichen Maßnahmen richte sich das Unternehmen nach den Vorgaben der Behörden.

Auf den operativen Betrieb habe die Erkrankung der Mitarbeiter ebenso wenig Einfluss wie die verordnete Quarantäne.

Weiter hieß es von Daimler: „Wir stehen im engen Austausch mit den zuständigen Behörden und informieren unsere Mitarbeiter tagesaktuell unter anderem über das Social Intranet. Wir beobachten die Entwicklungen weiter sehr genau und passen unsere Maßnahmen entsprechend an. Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter haben höchste Priorität.“

Zum Artikel

Erstellt:
10. März 2020, 14:36 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 33sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte

Hans Bauer 10.03.202016:50 Uhr

Hauptsache die Produktion läuft weiter!
Unverantwortlich sowas.
Die Gesundheit der Mitarbeiter steht wie immer im Hintergrund und es wird nur so getan als wäre sie Priorität.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.