„Da blutet mir das Herz“

Baden-Baden (kie) – Nachdem die Landesregierung beschlossen hat, dass Grundschulen und Kitas nun doch geschlossen bleiben, sehen sich Schulen, Eltern und Kommunen vor Probleme gestellt.

Schulen und Kindergärten bleiben weiter zu. Darunter leiden laut Pädagogen besonders die Jüngsten. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

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Schulen und Kindergärten bleiben weiter zu. Darunter leiden laut Pädagogen besonders die Jüngsten. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Von Franziska Kiedaisch

„Die Maßnahmen sind verständlich, aber alles andere als erfreulich“, sagt Werner Schlindwein, Schulleiter der Theodor-Heuss-Schule in Baden-Baden. Er hofft darauf, dass es bald ein individualisiertes Vorgehen geben wird, beispielsweise indem Kinder in kleineren Gruppen unterrichtet werden können, wie es bereits nach dem ersten Lockdown der Fall gewesen war. Vorstellbar und wünschenswert sei etwa ein sukzessiver Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht beginnend mit den Klassenstufen 1 und 2. „Es müsste eine Möglichkeit geben, jüngere Kinder stundenweise in Präsenz zu unterrichten“, sagt auch Alexander Ziola, Leiter der Vincenti-Grundschule. In den unteren Klassenstufen ließe sich der Unterrichtsausfall kaum aufholen. „Da blutet mir das Herz als Schulleiter“, so Ziola.

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