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„Das Messer richtig reingedrückt“

Bühl (ket) - Die Volleyball-Bundesliga hat im TV Rottenburg, dem VC Eltmann und den Alpen Volleys Tirol bereits drei Vereine verloren, die nächstes Saison nicht mehr mit von der Partie sind. Grund hierfür ist die Corona-Krise, aber nicht nur.

Immer eine heiße Kiste: Das Derby zwischen Bühl und Rottenburg. Foto: Frank Seiter

© Frank Seiter

Immer eine heiße Kiste: Das Derby zwischen Bühl und Rottenburg. Foto: Frank Seiter

Von Frank Ketterer

Zunächst war von 100 000 Euro die Rede, die angeblich fehlen sollten im ohnehin schon eher schmalen Etat, etwas später hatte sich das Finanz-Loch mehr als verdoppelt. Auf 250 000 Euro war die Lücke zwischen Plan und Realität angewachsen, weil Sponsoren ihre Zusagen nicht mehr hatten einhalten können –  und für die Macher des TV Rottenburg spätestens damit der Zeitpunkt gekommen, die Reißleine zu ziehen. Am 3. April, einem Freitag, gaben sie bekannt, keine Lizenz mehr für die 1. und 2. Bundesliga zu beantragen, was ihrem Rückzug aus dem Profibetrieb gleichkam – nach fast 20-jähriger Erstligazugehörigkeit.
Klaus-Peter Jung war von dem Entschluss „sehr überrascht“, jedenfalls hat der Geschäftsführer der Volleyball-Bundesliga (VBL) der FAZ das so gesagt. Und er hat sogleich die Gefahr erkannt, die der Rottenburger Rückzug in sich trug. „Es kann eine äußerst negative Signalwirkung für die Liga haben“, hat Jung festgestellt.

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Erstellt:
24. April 2020, 21:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 47sec

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