Den Heimatbegriff neu interpretiert

Baden-Baden (marv) – Der preisgekrönte Musikjournalist Juri Sternburg porträtiert mit „Das ist Germania“ 16 Künstler, die sich mit (ihrer) Heimat und Zugehörigkeit auseinandersetzen: eine Rezension.

Der Sänger Samy Deluxe rappt bei einem Benefiz-Konzert zugunsten von Flüchtlingskindern im Juni 2017 auf der Waldbühne in Berlin. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Archiv

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Der Sänger Samy Deluxe rappt bei einem Benefiz-Konzert zugunsten von Flüchtlingskindern im Juni 2017 auf der Waldbühne in Berlin. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Archiv

Von Marvin Lauser

Roggenbrot assoziiert Erol Huseincehaj mit Deutschland. „Richtig schönes, dunkles Roggenbrot.“ Das R rollt er dabei sehr stark. Diese Aussprache ist unverkennbar zu einem seiner Markenzeichen geworden, seit er als Celo gemeinsam mit dem „Frankfurter Bub“ Abderrahim el Ommali das kongeniale Rap-Duo „Celo & Abdi“ bildet. Beeindruckend ist die sprachliche Varianz, mit der die beiden spätestens seit „Hinterhofjargon“ die Deutschrap-Szene prägen. Für ungeübte Hörer können die Texte herausfordernd sein, die voll sind von Sprachhybriden und Wortschöpfungen und sich aus arabischen, bosnischen, deutschen, englischen, französischen, spanischen aber auch jiddischen (Code-)Wörtern zusammensetzen.

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