Die Geschichte einer unmöglichen Liebe

Baden-Baden (weit) – Jenke Nordalm inszeniert das Schauspiel „Harold and Maude“ am Theater Baden-Baden. Sie setzt auf Timing, rasante Wechsel und bis zum Slapstick gesteigerte körperbetonte Komik.

Ihnen gelingt die Balance zwischen überbordender Komik und stillen, nachdenklichen Momenten: Rosalinde Renn als Maude und Lukas-Samuel Juranek als Harold. Foto: Jochen Klenk/Theater Baden-Baden

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Ihnen gelingt die Balance zwischen überbordender Komik und stillen, nachdenklichen Momenten: Rosalinde Renn als Maude und Lukas-Samuel Juranek als Harold. Foto: Jochen Klenk/Theater Baden-Baden

Von Thomas Weiss

Auf einen zu einem Leichenwagen umgebauten Jaguar E-Type verzichtet die Regisseurin Jenke Nordalm ebenso wie auf die Musik von Cat Stevens, beides eng mit dem zum Filmklassiker avancierten „Harold und Maude“ verbunden, für den Colin Higgins nicht nur das Drehbuch, sondern auch die im Theater Baden-Baden gezeigte Bühnenfassung schrieb. Es ist die Geschichte einer unmöglichen Liebe zwischen dem 19-jährigen Harold und der kurz vor ihrem 80. Geburtstag angelangten Maude, von fröhlicher, von der amerikanischen Hippie-Zeit geprägter Anarchie und dem Recht, den Zeitpunkt des eigenen Todes zu bestimmen.

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Erstellt:
18. Oktober 2021, 05:00 Uhr
Lesedauer:
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