„Die Grenzen schließen sich, aber nicht unsere Herzen“

Rastatt (vn) – Bürgermeister, Politiker und Institutionen beiderseits des Rheins haben ein Manifest aufgesetzt. Ihr Appell: Das Coronavirus darf die deutsch-französische Freundschaft nicht vergiften.

Polizisten kontrollieren an einem Grenzübergang den aus Frankreich kommenden Verkehr. Foto: von Ditfurth/dpa

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Polizisten kontrollieren an einem Grenzübergang den aus Frankreich kommenden Verkehr. Foto: von Ditfurth/dpa

Von Volker Neuwald

„Die Grenzen schließen sich, aber nicht unsere Herzen“ lautet der deutsche Titel. Etwa 180 Unterzeichner aus dem Elsass und der Pfalz gibt es bereits. Die badische Seite will sich jetzt auch einklinken.
Auslöser dieser Initiative waren beschämende Vorfälle an der Grenze zwischen Lothringen und dem Saarland sowie zwischen dem Elsass und der Pfalz, bei denen Franzosen rüde angegangen worden sein sollen. „Das geht gar nicht“, dachten sich der Bürgermeister von Birkenhördt bei Bad Bergzabern, Matthias Ackermann (CDU), und sein Kollege René Richert aus Riedseltz bei Wissembourg: „Auch und gerade in dieser Krise sollten wir vereint bleiben und unsere Freundschaften positiv weiterentwickeln“, schreiben die Verantwortlichen. Jeden Tag seien weiterhin neue und beeindruckende Gesten der Solidarität festzustellen. „Wir verfügen über starke Grundlagen, auf die wir aufbauen können“ heißt es wörtlich im Manifest.

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Erstellt:
22. April 2020, 08:00 Uhr
Lesedauer:
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