Ein Bauernhof der Zukunft

Karlsruhe (naf) – Das KIT und die Universität Hohenheim errichten eine Bioraffinerie-Farm und testen damit neue nachhaltige Verarbeitungsprozesse.

Aus nachwachsenden Rohstoffen – wie hier dem Chinaschilf – werden in der Bioraffinerie Ausgangsstoffe für die Herstellung von Kunststoff erzeugt. Foto: Max Kovalenko

© Max Kovalenko

Aus nachwachsenden Rohstoffen – wie hier dem Chinaschilf – werden in der Bioraffinerie Ausgangsstoffe für die Herstellung von Kunststoff erzeugt. Foto: Max Kovalenko

Von BT-Volontärin Nadine Fissl

Die Landwirtschaft ist im Wandel. Betriebe werden größer und die Menge der erzeugten Produkte steigt, gleichzeitig rücken Natur- sowie Klimaschutz in den Vordergrund und zwingen zum Umdenken. Wie wird der Bauernhof der Zukunft wohl aussehen? Mit der Versuchsstation „Unterer Lindenhof“ arbeitet die Universität Hohenheim zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an einer Antwort auf diese Frage. Die Bioraffinerie-Farm in Hohenheim soll Landwirtschaft auf das nächste Level heben.
„Uns ging es darum, einmal ein Verfahrenskonzept umzusetzen, das tatsächlich zeigt, wie Bioökonomie funktionieren soll“, erklärt Nicolaus Dahmen vom Institut für Katalyseforschung und -technologie des KIT. Wie? Indem pflanzliche Biomasse in der Bioraffinerie in seine einzelnen Bestandteile zerlegt wird und neue Produkte daraus entstehen. „Der Trick einer Bioraffinerie ist immer der, dass man mehrere Produkte erzeugt“, ergänzt Andrea Kruse vom Fachgebiet Konversionstechnologien nachwachsender Rohstoffe der Universität Hohenheim. „Im Fall des Bauernhofs sind es immer noch hauptsächlich Nahrungsmittel, die erzeugt werden.

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