Ein Blick in den Osten lohnt sich

Heidelberg (kli) – „Ostasien macht es besser als wir“, behauptet die Heidelberger Asienwissenschaftlerin Marina Rudyak mit Blick auf Corona. Nötig sei eine Debatte über Erfahrungen im Fernen Osten.

In Japans Hauptstadt Tokio tragen die Menschen freiwillig einen Mund-Nasen-Schutz.   Foto: Yohei Nishimura/dpa

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In Japans Hauptstadt Tokio tragen die Menschen freiwillig einen Mund-Nasen-Schutz. Foto: Yohei Nishimura/dpa

Von Dieter Klink

Im Wahrnehmungsschatten der Europäer haben Staaten in Ostasien Erfolge bei der Eindämmung des Coronavirus zu verzeichnen. Staaten wie China, Südkorea, Japan, Vietnam, Taiwan, Thailand, Singapur und Südkorea haben die Pandemie weitgehend im Griff. Taugen die dort angewandten Strategien zum Vorbild für den Hotspot-Kontinent Europa? „Nicht unbedingt. Aber auf jeden Fall lohnt sich ein Blick nach Ostasien, um zu schauen, welche Strategien dort erfolgreich sind“, sagt die Heidelberger Sinologin Marina Rudyak. Meist geht der Blick hierzulande nach Westen, in die USA oder in die arg gebeutelten Länder Frankreich, Italien und Spanien. Ein Fehler, findet Rudyak. Sie hat mit zwei weiteren Akademikern einen Gastkommentar in der Neuen Zürcher Zeitung geschrieben mit dem Titel „Ostasien macht es besser als wir“. Die Sinologin mit Schwerpunkt internationale Zusammenarbeit arbeitet am Centrum für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien der Uni Heidelberg.

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Erstellt:
27. November 2020, 17:00 Uhr
Lesedauer:
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