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Eine Liga in Alarmbereitschaft

Baden-Baden (mi) – Die besten Eishockey-Spieler der Welt, die in der NHL spielen, haben derzeit viele Probleme: Die Aussetzung des Spielbetriebs wegen Corona, Alkoholismus, Depressionen, gar Suizid.

„Ich habe niemals unter Drogen gespielt, aber high trainiert. Ich habe soviel konsumiert, dass ich davon hätte sterben können“: Philadelphias Nate Thompson (links). Foto: AFP

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„Ich habe niemals unter Drogen gespielt, aber high trainiert. Ich habe soviel konsumiert, dass ich davon hätte sterben können“: Philadelphias Nate Thompson (links). Foto: AFP

Von Michael Ihringer

Constantin Braun kann sich glücklich schätzen, den richtigen Arbeitgeber gefunden zu haben. Als früherer Absolvent der vorbildlich arbeitenden Eishockey-Nachwuchsschmiede in Mannheim schaffte der Verteidiger später zwar nicht den Durchbruch bei den Adlern, doch sein Wechsel zu den Eisbären Berlin war für den gebürtigen Lampertheimer gleich doppelt wichtig. Mit den Hauptstädtern sammelte er nicht nur sechs Meistertitel, ihm wurde in Hohenschönhausen gar Lebenshilfe zuteil, als er sie dringend benötigte.
Es muss den für seine harten Checks gefürchteten Crack einiges an Überwindung gekostet haben, öffentlich einzugestehen, dass er unter Depressionen leidet. Die Eisbären hielten nach der Bekanntgabe im August 2018 vorbildlich in Treue fest zu ihrem Vorzeigekämpfer, auch als er nach seiner halbjährigen Reha erneut einen Rückfall erlitt. „Wenn der Verein hinter einem steht, hat man natürlich eine Sorge weniger. Müsste man jetzt auch noch darüber nachdenken, vielleicht arbeitslos zu werden, hätte man ein Päckchen mehr zu tragen“, sprach Braun den Eisbären ein Kompliment aus: „Sie waren wieder mal da, als ich sie gebraucht habe.“

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Erstellt:
25. März 2020, 23:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 56sec

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