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Corona-Ticker: Immer mehr wird geschlossen

Baden-Baden (red/dpa) – Das Coronavirus hat die Welt, Europa, Deutschland und auch Mittelbaden im Griff: Hier stellt das BT aktuelle Informationen im Ticker zur Verfügung.

Hier geht am Montagmorgen nichts mehr: Die Zufahrt zur Rheinbrücke Winterdorf ist gesperrt. Foto: Frank Vetter/BT

Hier geht am Montagmorgen nichts mehr: Die Zufahrt zur Rheinbrücke Winterdorf ist gesperrt. Foto: Frank Vetter/BT

9:00: Die Bundesregierung will Tausende im Ausland gestrandete deutsche Touristen mit einer „Luftbrücke“ zurückholen. In den kommenden Tagen sollen zunächst Reisende aus besonders betroffenen Gebieten nach Hause geholt werden, wie Außenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag in Berlin sagte. Dazu zählen Marokko, Ägypten, die Dominikanische Republik, die Philippinen und die Malediven. Das Auswärtige Amt gab zudem eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen aus.

Volkswagen schließt wegen der Ausbreitung des Coronavirus für voraussichtlich zwei bis drei Wochen einen Großteil seiner Werke in Europa.

Der Möbelhändler Ikea schließt ab Dienstag alle 53 Einrichtungshäuser in Deutschland. Man wolle damit die Ausbreitung des Coronavirus hemmen und die Mitarbeiter schützen.

Der Online-Händler Amazon schreibt wegen der erwarteten erhöhten Nachfrage 100.000 Stellen aus. Zudem will er die Löhne erhöhen.

8:30: Der Nationalpark schließt sein Besucherzentrum am Ruhestein bis mindestens 19. April.

8:00: Die Verbraucherzentralen kritisieren Hamsterkäufe. Gerade diese führten zu leeren Regale. Sie seien zudem unnötig, da die Versorgung gewährleistet sei.

7:40: In Brasilien sind Hunderte Gefangene aus verschiedenen Gefängnissen gelohen, weil wegen der Coronagefahr die Vorschriften verschärft worden waren.

6:50: In Baden-Württemberg sind ab Dienstag so gut wie alle Freizeiteinrichtungen geschlossen. Betroffen sind Museen und Theater, Kinos, Bäder Fitnessstudios, Bibliotheken, Volksschulen und Bordelle. Alle Besuche in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Dialyse-Einrichtungen und Tageskliniken sind bis auf Weiteres verboten. Geöffnet bleiben dürfen Speisegaststätten - jedoch nur unter klaren Vorgaben. Auch eine Vielzahl von Geschäften soll geschlossen werden, Gottesdienste sowie Treffen in Vereinen wurden verboten und Spielplätze werden gesperrt. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen allerdings offen bleiben.

Politiker appellieren, möglichst alle unnötigen Sozialkontakte zu vermeiden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte: „Unsere Selbstbeschränkung heute kann morgen Leben retten.“

6:40: Schon vor einem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs am Dienstagnachmittag verkündet der französische Präsident Emmanuel Macron, dass die EU ab Mittag ihre gesamten Außengrenzen für 30 Tage schließen will. „Alle Reisen zwischen nicht-europäischen Ländern und der Europäischen Union werden für 30 Tage ausgesetzt“, sagte Macron. Auch der Schengenraum - zu dem mehrere Nicht-EU-Staaten gehören - werde seine Außengrenzen schließen.

Die australische Fluglinie Quantas gibt in der Nacht bekannt, dass sie bis Ende Mai 90 Prozent ihrer Flüge streichen will.

6:30: Guten Morgen, die BT-Redaktion ist wieder bei der Arbeit und versorgt Sie an dieser Stelle mit allen Infos, die rund um die Coronakrise wichtig sind.

22.00: Das war ein Tag mit vielen bitteren Pillen für die Region, aber auch mit neuen Erkenntnissen in Sachen Corona. So ein Virus ist ja ziemlich klein - und müsste nach landläufiger Meinung schon lange schlafen. Das macht es aber nicht. Wir schon, um für morgen fit zu sein. Wir beenden unseren Ticker für heute und werden ab morgen Früh die Lage wieder genau beobachten. Bis dahin wünschen wir allen Leserinnen und Lesern eine gute Nacht. Bitte bleiben Sie gesund - oder werden es bald wieder.

21.05: Frankreich schaltet einen Gang zurück: Wegen der Covid-19-Pandemie ist die zweite Runde der Kommunalwahlen verschoben worden. Auch die laufenden Reformen sind auf Eis gelegt, darunter die höchst umstrittene Rentenreform.

20.35: Auch die Justiz in der Region fährt herunter: Land- und Amtsgericht Baden-Baden können ab Dienstag nur betreten werden, wenn das zur Teilnahme an einer Verhandlung oder in besonders eiligen Angelegenheiten mit Anmeldung „zwecks Inanspruchnahme der Rechtsantragsstelle“ nötig ist. Die beim Landgericht bislang anberaumten Hauptverhandlungstermine in Zivil- und Strafsachen bis zum 19. April sind oder werden aufgehoben, teilt das Landgericht mit.

20.25: Frankreich hat im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie eine Ausgangssperre verhängt. Ab Dienstagmittag sollten alle Franzosen nur in dringenden Fällen das Haus verlassen, sagte Präsident Emmanuel Macron am Montagabend in einer Fernsehansprache. Die Anordnung gelte für mindestens zwei Wochen, Verstöße würden bestraft.

19.00: Mit drastischen Einschränkungen wollen Bund und Länder die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland bremsen. Das sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Abend. Die Umsetzung der nun beschlossenen Maßnahmen obliege den Ländern und Kommunen. „Natürlich wird es Kontrollen geben“, betonte die Kanzlerin. Eine Vielzahl von Geschäften soll geschlossen, Gottesdienste sowie Treffen in Vereinen verboten und Spielplätze gesperrt werden, wie aus dem Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder hervorgeht. Die Maßnahmen sollen ab sofort gelten.

Besonders bitter für die Region: Der Beschluss sieht vor, dass Übernachtungsangebote im Inland nur noch zu „notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken“ genutzt werden sollen. „Das beinhaltet und bringt mit sich auch, dass es keine Urlaubsreisen ins In- und auch keine ins Ausland geben soll“, sagte Merkel.

17.36 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Baden-Württemberg von Sonntag bis Montagnachmittag um 128 auf 1.105 gestiegen, wie das Sozialministerium mitteilt. Im Landkreis Rastatt sind danach bislang 34 Fälle erfasst, in Baden-Baden 7. Acht Patienten werden laut Landesgesundheitsamt intensivmedizinisch versorgt.

Großes Kino ist derzeit Fehlanzeige: Die Lichtspielhäuser müssen - ebenso wie Kneipen und Sportstudios - schließen, wie hier in Rastatt. Foto: Langer

Großes Kino ist derzeit Fehlanzeige: Die Lichtspielhäuser müssen - ebenso wie Kneipen und Sportstudios - schließen, wie hier in Rastatt. Foto: Langer

17.10: Wegen der weiterhin stark ansteigenden Zahl von Corona-Infektionen haben sich Bund und Länder auf schärfere Maßnahmen verständigt. In Baden-Württemberg wird das durch eine „Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen“ (RVO) umgesetzt, die ab und landesweit gilt. Danach werden neben Kinderbetreuungseinrichtungen (mit wenigen Ausnahmen), Schulen und Hochschulen auch folgende Einrichtungen geschlossen: Kultureinrichtungen jeglicher Art, Bildungseinrichtung jeglicher Art, Kinos, Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder, Saunen, Fitnessstudios und sonstige Sportstätten in geschlossenen Räumen, Volkshochschulen und Jugendhäuser, öffentliche Bibliotheken, Vergnügungsstätten sowie Bordelle. Alle Besuche in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Dialyse-Einrichtungen und Tageskliniken sind ab sofort bis auf Weiteres verboten. Ausnahmen sind nur bei erkrankten Kindern, in Teilen der Psychiatrie und zur Sterbebegleitung unter Auflagen erlaubt. In Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind Besuche nur mit Erlaubnis der Einrichtungsleitung und unter Schutzvorkehrungen möglich. Personen mit Anzeichen von Atemwegserkrankungen sowie Kontaktpersonen von Corona-Erkrankten ist der Zutritt zu all diesen Einrichtungen komplett untersagt. Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen sind Speisegaststätten, wenn sichergestellt ist, dass die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist, Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist und „in geeigneter Weise“ sichergestellt wird, dass im Falle von Infektionen für einen Zeitraum von jeweils einem Monat mögliche Kontaktpersonen nachverfolgbar bleiben. Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern sind verboten.

16.31:: Die Stadtverwaltung Rastatt teilt mit, dass alle Verwaltungsstellen ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen und nur noch telefonisch erreichbar sind. Persönliche Termine können nur noch bei wichtigen, unaufschiebbaren Anliegen vereinbart werden. Die Samstagsöffnung des Bürgerbüros entfällt, es ist dann auch telefonisch nicht erreichbar. Die Kitas der Stadt bieten eine Notfallbetreuung von Kindern der Klassenstufen eins bis sechs an, die aber nur für Kinder gedacht ist, deren Eltern beide im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten. Eltern sollen sich Bedarf direkt an die Einrichtung wenden. Laut der ab Dienstag geltenden neuen Corona-Verordnung der Landesregierung werden auch die Badner Halle, die Reithalle sowie das Forum-Kino geschlossen. Auch die Sitzungen der kommunalpolitischen Gremien sind bis zum 19. April abgesagt.

16.00: Nach der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat auch der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist Karlsruher SC seine Trainingspläne geändert. Statt wie zunächst vorgesehen den gewohnten Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten, sollen sich die Profis der Badener mit individuellen Trainingsplänen fit halten. „#BleibtZuhause gilt ab sofort auch für unsere Profis“, teilt der KSC am Montag mit. Die DFL hatte zuvor in Frankfurt am Main beschlossen, dass die Bundesliga und die 2. Liga ihren Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Krise bis mindestens zum 2. April unterbrechen.

15.15: Der Opel-Mutterkonzern PSA schließt wegen der Covid-19-Pandemie in den kommenden Tagen 15 Autofabriken in Europa. In Deutschland sind von Dienstag an die Opel-Standorte Rüsselsheim und Eisenach betroffen. Die Schließungen sollen bis zum 27. März dauern. Der Peugeot-Hersteller führt als Gründe Unterbrechungen in der Zulieferkette und einen deutlichen Rückgang auf den Automobilmärkten an.

15.00: Die Sparkasse Baden-Baden Gaggenau schränkt ihren Publikumsverkehr ein. Ab Mittwoch, 18. März, können an den Standorten Bad Rotenfels, Bischweier, Hörden, Michelbach, Baden-Baden Rheinstraße 205 und Sandweier nur noch die SB-Einrichtungen genutzt werden. Persönliche Service- und Beratungsangebote gibt es weiterhin im Palais Hamilton sowie an den Standorten Gaggenau, Kuppenheim, Ottenau, Oos, Weststadt, Steinbach, Lichtental und Haueneberstein.

14.47: Wegen der Ausbreitung der Coronainfektionen sagt der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe erste Verhandlungen ab. Da für sie das Gebot der Öffentlichkeit gilt, will der Gerichtshof durch die Reduzierung von Verhandlungen die Gefahr von Ansteckungen minimieren. Der BGH empfängt auch keine Besucher oder ausländische Delegationen mehr und hat seine Bibliothek für externe Nutzer geschlossen.

13.35: Die Zahl der Corona-Infizierten ist im Ortenaukreis über das Wochenende von 25 auf 43 gestiegen, wie das Landratsamt am Montagmittag mitteilt. Das Gesundheitsamt kann nicht mehr in Fällen die Infektionskette ermitteln.

13.26: In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Coronavirus-Todesfälle auf acht gestiegen. Nach den sechs bis Sonntagabend bekannten Fällen sind in der Nacht auf Montag im Kreis Heinsberg zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Coronavirusinfektion gestorben. Es handelt sich um zwei Frauen im Alter von 94 und 81 Jahren, die bereits an Vorerkrankungen gelitten hatten.

12.35: Auch die Stadt Baden-Baden schließt ab dem morgigen Dienstag alle städtischen Dienststellen für den allgemeinen Publikumsverkehr. Bereits vereinbarte Termine werden nur noch bei höchster Dringlichkeit wahrgenommen, ansonsten werden die Termine verschoben. Gleichzeitig wurden die Mitarbeiter der Stadt angewiesen, Außentermine wenn irgend möglich zu vermeiden, teilt die städtische Pressestelle mit. Davon betroffen ist auch die Psychologische Beratungsstelle in der Schwarzwaldstraße 101, die nur noch telefonische Beratungen unter der Rufnummer (07221) 931462 anbietet. Auch das Kundencenter der Stadtwerke bleibt geschlossen, ist aber telefonisch unter der Rufnummer (07221) 2770 erreichbar.

12.16: Die für den heutigen Montag geplanten Sitzungen des Gemeinderats sowie des Technischen Aussschusses in Muggensturm werden abgesagt.

12:10: Der Landkreis Rastatt schränkt das öffentliche Leben ein. Behörden und Ämter werden für den Kundenverkehr geschlossen. Schule und Kitas stellen den Betrieb ein. Zudem werden Freizeiteinrichtungen wie Bäder und Museen ihre Pforten schließen. An Vereine, Kirchen und sonstige Institutionen ergeht die Aufforderung, Veranstaltungen abzusagen. Für die Kliniken gilt ein Besuchsverbot mit Ausnahmeregeln. In Pflege- und Altenheime werden Besuche auf ein Mindestmaß reduziert. Der Karlsruher Verkehrsverbund KVV stellt demnach in den kommenden Tagen auf den Ferienfahrplan um und wird einige Linien streichen.

12:00: Das Bundesjustizministerium plant eine Aussetzung der Pflicht für Insolvenzanträge für geschädigte Unternehmen.

Der Reisekonzern Tui setzt sein Reisegeschäft weitgehend aus. Tui-Urlauber werden aus dem Ausland zurückgeholt.

11:30: Die Supermarktkette Rewe sucht wegen der hohen Nachfrage weitere Mitarbeiter. Die Warenversorgung bei Rewe und der konzerneigenen Discount-Kette Penny sei trotz der hohen Nachfrage gesichert.

Hacker haben am Montag die eigentlich für den Fernunterricht in Bayern gedachte Online-Plattform Mebis lahmgelegt. Seit den frühen Morgenstunden sind die Server einer Attacke ausgesetzt.

11:25: Die Stadt Baden-Baden richtet eine Notfallbetreuung für Kinder ein. Diese läuft täglich von 8 bis 17 Uhr und kann von Eltern in Anspruch genommen werden, die in Bereichen arbeiten, die für die Infrastruktur relevant sind. Eine Anmeldung erfolgt je nach Wohnort direkt über die vier Kindertageseinrichtungen Friedrich-Oberlin, Kinderhaus Eulenspiegel, das Scherer Kinder- und Familienzentrum und der Kindergarten Regenbogen. Näheres auch beim städtischen Infodienst KITA unter (07221) 9314959.

Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu Blutspenden auf.

11:20: Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft inzwischen auch die US-Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York als Coronavirus-Risikogebiete ein.

11:10: Die Landesregierung will den Betrieb an allen Flughäfen in Baden-Württemberg wegen des Coronavirus einstellen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Regierungskreisen in Stuttgart. Reisende aus dem Ausland würden aber noch zurückgeholt. Wer aus einer Krisenregion komme, müsse in Quarantäne. Der Beschluss soll demnach im Lauf der Woche in Kraft treten. Manfred Jung, Geschäftsführer des Baden-Airparks betont gegenüber dem BT, dass der Flughafen nicht geschlossen werde, sondern die Nachfrage nach Passierflügen in den kommenden Tagen nicht mehr bestehen werde. Fracht- und Rettungsflüge gehen aber weiter.

Bayern ruft derweil den Katastrophenalarm aus und setzt die Schuldenbremse außer Kraft.

Um die Betreuung ihrer Kinder organisieren zu können, dürfen viele Porsche-Mitarbeiter am Dienstag zu Hause bleiben. Die Regelung gelte für Beschäftigte in Baden-Württemberg, die nicht mobil arbeiten können

10:50: Die Stadt Baden-Baden schließt den Jugendtreff. Alle städtischen Angebote für die Osterferien werden gestrichen.

10:00: Vielerorts formiert sich weiterhin spontan Hilfe. In Baden-Baden bietet beispielsweise eine Studentengruppe über Facebook Nachbarschaftshilfe an: https://www.facebook.com/groups/545835516138413/?ref=share

9:50: Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, will Coronatests strikt vom normalen Klinikbetrieb trennen. In der „Passauer Neue Presse“ vom Montag forderte Reinhardt die Einrichtung von Zeltstationen vor den Krankenhäusern, um mögliche Coronapatienten zu testen. „So lässt sich die Übertragung auf anders Erkrankte besser verhindern“, sagte der Ärztepräsident. „Das muss jetzt präventiv geschehen, bevor uns die große Welle erreicht.“

Der Autobauer Fiat Chrysler Automobiles (FCA) schließt wegen des Ausbruchs des Coronavirus vorübergehend die meisten Werke in Europa. Davon ist auch die Maserati-Produktion betroffen.

9:40: Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) schlägt vor, dass Beschäftigte von geschlossenen Gastronomiebetrieben als Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft aushelfen könnten. Wegen der Reisebeschränkungen und geschlossener Grenzen wird mit einem Mangel an HIlfskräften gerechnet.

9:20: In der Türkei haben sich die bestätigten Coronavirus-Fälle verdreifacht. Die Zahl der Infizierten liegt damit bei 18. Bislang hatte die Türkei sechs Erkrankungen gemeldet.

9:15: Der Deutsche Aktienindex DAX stürzt unter 9000 Punkte. Kurz nach Handelsbeginn fiel das Börsenbarometer auf 8715 Punkte. Das war ein Minus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Schlussstand vom Freitag und zugleich der tiefste Stand seit Februar 2016.

9:00: Vom 16. März bis einschließlich 24. April 2020 entfallen bundesweit und somit auch im Bezirk der IHK Karlsruhe alle IHK-Prüfungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG). Ebenso entfallen im Bezirk der IHK Karlsruhe für den gleichen Zeitraum alle Sach- und Fachkundeprüfungen und Unterrichtungen.

8:30: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rechtfertigt in einem eindringlichen Appell zur Coronakrise die immer einschneidenderen Schutzmaßnahmen gerechtfertigt. Ziel sei, dass „wir so viele Leben retten wie möglich“, sagt Steinmeier am Montag. Es sei jetzt die wichtigste Aufgabe, „die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem die rasch steigende Last der Neuansteckungen bewältigen kann“. (...) „Was wir heute tun, dient vor allem dem Schutz der Älteren und der Schwächeren unter uns“, erklärt er.

8:00: Die internationale Gemeinschaft verstärkt ihre Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie. Für Montag werden Treffen der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten, der Finanzminister der Eurogruppe sowie ein des Kabinettsausschusses terminiert.

Der Reisekonzern Tui teilt in der Nacht zum Montag mit, man habe beschlossen, „den größten Teil aller Reiseaktivitäten, einschließlich Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetrieb, bis auf weiteres auszusetzen“.

7:15: Schleswig-Holstein hat seit 6 Uhr am Montag alle schleswig-holsteinischen Nord- und Ostseeinseln sowie die Halligen in der Nordsee für Touristen gesperrt. Das bestätigten die zuständigen Polizeileitstellen. Touristen wurden zur Abreise aufgefordert. Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben sich gemeinsam zu diesem Schritt entschlossen.

Um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, schränken die Ostküstenmetropole New York und der Bundesstaat Washington an der Westküste der USA das Sozialleben in den kommenden Tagen weiter ein.

7:00: Guten Morgen einen guten Start in die neue Woche! Das BT hält Sie nun wieder in Sachen Corona an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Vor der Grenzschließung stehen französische Autofahrer an einer deutschen Tankstelle Schlange. Foto: Benedikt Spether/dpa

© dpa

Vor der Grenzschließung stehen französische Autofahrer an einer deutschen Tankstelle Schlange. Foto: Benedikt Spether/dpa



23.20:
Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine gute Nacht. Bleiben Sie gesund!

22:46: Bayern will wegen der Corona-Krise den Katastrophenfall ausrufen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte am Sonntagabend im Bayerischen Rundfunk, der ab Montag geplante Katastrophenfall solle dabei helfen, alle staatlichen Aufgaben besser zu bündeln. Dies gelte vor allem für die medizinische Versorgung und dort speziell für die Versorgung mit Atemgeräten. Ausgangssperren seien „derzeit nicht geplant“, sagte der CSU-Chef weiter. Bereits vorher war aus Regierungskreisen in München bekannt geworden, dass Bayern in der kommenden Woche das öffentliche Leben noch weiter einschränken will. Bars, Clubs, Kinos, Zoos und Schwimmbäder müssen ab Dienstag schließen, die Öffnungszeiten von nicht für die Grundversorgung nötigen Geschäften sowie Restaurants sollen ab Mittwoch eingeschränkt werden.

20.26: Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag vom Landesgesundheitsamt (LGA) 150 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt 977. COVID-19 Fälle wurden mittlerweile aus allen 44 Stadt- und Landkreisen berichtet. Von den 977 Fällen waren 531 männlich (54 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Dem LGA liegen derzeit Informationen über acht intensivmedizinisch betreute Patienten vor. Aktuell sind drei Todesfälle im Land bekannt (Landkreise Esslingen und Göppingen sowie Rems-Murr-Kreis).

19.25: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat verschärfte Kontrollen und Einreiseverbote an den Grenzen zur Schweiz, zu Frankreich, Österreich, Dänemark und auch Luxemburg angekündigt. „Für Reisende ohne triftigen Reisegrund gilt, dass sie nicht mehr einreisen können“, sagte Seehofer am Sonntagabend in Berlin. Die Entscheidung werde an diesem Montag ab 8 Uhr greifen. „Die Ausbreitung des Coronavirus schreitet schnell und aggressiv voran“, sagte er. „Wir müssen davon ausgehen, dass der Höhepunkt dieser Entwicklung noch nicht erreicht ist“, so Seehofer. „Deutsche Staatsangehörige haben selbstverständlich das Recht, wieder in ihr Heimatland einzureisen.“ Ausgenommen seien auch der Warenverkehr und der Verkehr von Pendlern. Zuvor hatten schon andere EU-Staaten ihre Grenzen weitgehend dicht gemacht, darunter Dänemark, Polen, die Slowakei, Tschechien und Österreich. Frankreich kündigte als Reaktion auf die deutschen Maßnahmen ebenfalls verschärfte Kontrollen an.

18:52: Italien hat am Sonntag 368 weitere Todesfälle durch das Coronavirus gemeldet. Es ist der höchste Anstieg innerhalb eines Tages seit Beginn der Zählungen. Damit seien in Italien inzwischen 1809 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte der Zivilschutz in Rom mit. Die Gesamtzahl der Coronavirus-Infektionen stieg den Angaben zufolge auf knapp 25000, das waren 3509 Fälle mehr als am Vortag. Die am schlimmsten betroffene Region ist die Lombardei im Norden des Landes: Dort starben 1218 Menschen, 13272 Patienten sind nach Angaben der Behörden infiziert.

18.15: Wegen der Coronavirus-Pandemie will der Europäische Fußball-Verband nach Informationen des ZDF den Teilnehmern offenbar eine Verschiebung der Europameisterschaft vorschlagen. Die UEFA wolle am Dienstag zuerst den nationalen Ligen und der Vereinigung der europäischen Clubs (ECA) und dann später allen nationalen europäischem Fußballverbänden eine Turnierverlegung empfehlen. Ursprünglich ist die EM, die in zwölf Ländern stattfindet, vom 12. Juni bis 12. Juli geplant. Eine Alternative wäre, die EM im Sommer 2021 auszutragen. Dafür müsste allerdings die FIFA die neu geschaffene FIFA-Club-WM auf Eis legen. Eine zweite Möglichkeit wäre die Verlegung der EM in den Spätherbst oder frühen Winter dieses Jahres.

17.23: Das Tulla-Gymnasium in Rastatt ist ab sofort geschlossen. „Am späten Samstagabend haben wir erfahren, dass in der Familie eines Schülers eine Corona-Infektion vorliegt. Der Schüler war in der vergangen Woche noch in der Schule, am Wochenende sind auch bei ihm Anzeichen einer Erkrankung aufgetreten. Wir hoffen, dass noch keine Ansteckung innerhalb der Klasse erfolgt ist, allerdings bleibt uns nun keine andere Wahl, als die Schule bereits morgen zu schließen“, hieß es gestern auf der Homepage des Tulla-Gymnasiums. Wegen Corona-Verdachtsfällen haben in Rastatt auch die Grundschule Rauental, die Johann-Peter-Hebel-Schule, die Carl-Schurz-Schule und die Karlschule den Betrieb eingestellt. Ab Dienstag sind alle Kindergärten und Schulen in Baden-Württemberg geschlossen.

17.05: Trotz des Ansturms auf Lebensmittelmärkte und Drogerien in Deutschland wegen der Coronakrise sieht der Handel die Versorgung gesichert. „Es gibt genügend Produkte am Markt“, erklärte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag in Berlin. Bei dem einen oder anderen Produkt würden sich dennoch Engpässe „vorübergehend nicht vermeiden lassen“. Wegen der starken Kundennachfrage sei die Warenlogistik die größte Herausforderung. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth appellierte deshalb an die Verbraucher, weiterhin „bedarfsgerecht“ einzukaufen. Auch Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) hatte erklärt, es gebe „keinen Anlass“ für Hamsterkäufe. In Deutschland gebe es aktuell keine Versorgungsengpässe.

16.39: Wegen des Coronavirus führt Deutschland ab Montag strenge Regeln an seinen Grenzen zu Frankreich, Österreich und zur Schweiz ein. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen. Die Einreisebeschränkungen für bestimmte Personengruppen sollen ab Montagmorgen, 8 Uhr, gelten. Deutsche dürfen aber in jedem Fall aus den Nachbarländern einreisen. Über Einzelheiten will Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) um 19 Uhr in Berlin informieren. Dem Vernehmen nach haben sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder, Seehofer, Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Saarlands Regierungschef Tobias Hans (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) auf die neuen Regeln an der Grenze verständigt. Demnach soll es sowohl verschärfte Kontrollen als auch Zurückweisungen geben. Der Warenverkehr zwischen Deutschland und den Nachbarstaaten soll nach dpa-Informationen aber weiter gesichert bleiben. Auch Pendler dürften den Plänen zufolge weiterhin die Grenzen passieren.

14.50: Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) fordert nachdrücklich die Schließung der Grenze zu Frankreich, um die Verbreitung des Coronavirus einzuschränken. An erster Stelle stehe der Schutz der Bevölkerung vor einer Infektion, teilte Strobl am Sonntag mit. „Die Verbreitung des Virus muss so gut es geht verlangsamt werden. Dazu ist entscheidend wichtig, auch die grenzüberschreitende Ausbreitung bestmöglich zu unterbinden – insbesondere aus Hochrisikogebieten im Ausland.“ Die an Baden-Württemberg grenzende französische Region Grand Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) gilt als Risikogebiet. Da Frankreich das öffentliche Leben immer stärker einschränke, sei eine neue Situation entstanden, erklärte Strobl. Die Schließung der Grenze sei eine harte Maßnahme, „die mir als überzeugtem Europäer schwerfällt“. Aber sie sei notwendig. Ausnahmen könne es geben, etwa für Warenlieferungen, Pendler in kritischen Infrastrukturen oder auch Pflegekräfte und medizinisches Personal. „Aber im Grundsatz muss gelten: Wer nicht zwingend über die Grenze muss, kommt nicht über die Grenze.“

14:22: Spanien hat binnen 24 Stunden hundert neue Corona-Todesopfer und 2000 neue Infektionsfälle registriert. Das teilten die spanischen Behörden am Sonntag mit. Damit verzeichnet das Land nunmehr 288 Todesopfer und mehr als 7750 Infektionsfälle. Spanien ist das am zweitstärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land in Europa - nach Italien. Am Samstag hatte die Regierung in Madrid den Notstand ausgerufen und das Land fast vollständig unter Quarantäne gestellt.

13.50: Die Zahl der offiziell bestätigten Todesfälle durch das Coronavirus ist in Deutschland auf zehn gestiegen. In Bayern wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Damit erhöhte sich die Zahl der in Bayern gemeldeten Todesfälle auf drei. Zudem wurden bislang in Nordrhein-Westfalen fünf und in Baden-Württemberg zwei Todesfälle durch das Coronavirus bestätigt. Bundesweit lag die Zahl der bekannten Infektionen nach Angaben der Johns Hopkins Universität am Sonntagmittag bei 4585 Fällen. ,

12.53: Die Deutsche Bahn wird in den nächsten Tagen ihren Regionalverkehr deutlich einschränken. Damit reagiert das Unternehmen auf die geringe Zahl an Fahrgästen als Folge der Coronavirus-Krise, wie eine Sprecherin am Sonntag in Berlin sagte. Außerdem würden in den Regionalzügen bis auf weiteres die Fahrkarten nicht mehr kontrolliert. Dies geschehe zum Schutz von Fahrgästen und Mitarbeitern.

12.38: Die Regierung in Österreich hat für das ganze Land „Ausgangsbeschränkungen“ angeordnet. Bundeskanzler Sebastian Kurz wurde von der Nachrichtenagentur APA am Sonntag mit den Worten zitiert, es gebe fürs erste nur drei Gründe, das Haus zu verlassen: nicht aufschiebbare Arbeit im Beruf, dringende Besorgungen wie Einkauf von Lebensmitteln sowie die Notwendigkeit, anderen Menschen zu helfen. Wer im dringenden Fall ins Freie möchte, „der darf das ausschließlich alleine machen oder mit den Personen, mit denen er in der Wohnung gemeinsam zusammenlebt“, sagte der Bundeskanzler der Agentur. Die Polizei kontrolliere dies bereits ab Sonntag. Sie werde größere Gruppen auffordern, ihre Versammlungen zu unterlassen. Bei Verstößen drohten ab Montag „auch empfindliche Verwaltungsstrafen“, berichtete APA unter Berufung auf das Bundeskanzleramt.

12.27: Wegen der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus in Europa sollen in Frankreich am Sonntagnachmittag alle Skigebiete geschlossen werden. „Die Skisaison endet heute. Alle Betreiber haben in der vergangenen Nacht entsprechende Anweisungen von ihrer jeweiligen Organisation erhalten“, teilte der nationale Verband der Skiliftbetreiber Domaines skiables de France (DSF) am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Schließung soll um 17 Uhr erfolgen.

12.05: Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, wird der Fernverkehr in Frankreich schrittweise reduziert. Dazu zählten Züge, Busse und Flugzeuge, sagte Umweltministerin Elisabeth Borne am Sonntag. Fernreisen müssten auf das unbedingt Notwendige begrenzt werden. Es werde aber keinen „brutalen und kompletten“ Stopp geben. Am Montag sollen bei der französischen Staatsbahn SNCF sieben von zehn Zügen fahren, bei der Pariser Nahverkehrsgesellschaft RATP fahren 80 Prozent der Metros. Der Betrieb soll dann im Laufe der Woche weiter zurückgefahren werden. Die Tankstellen sollen in Betrieb bleiben, es werde keine Benzinknappheit geben, so die französische Regierung.

11:45: Aufgrund von Corona-Verdachtsfällen an der Grundschule Rauental, der Johann-Peter-Hebel-Schule, der Carl-Schurz-Schule und der Karlschule haben die Schulleiterinnen gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt beschlossen, dass die Einrichtungen in Rastatt bereits am Montag, 16. März, geschlossen bleiben. Auch die Albert-Schweitzer-Schule in Muggensturm öffnet am Montag nicht mehr. Ab Dienstag greift dann die landesweite Regelung, die eine Schließung aller Schulen und Kitas bis nach den Osterferien vorsieht.

10.20: Die Stadt Baden-Baden hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Verbot von Veranstaltungen und die Schließung von Einrichtungen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus beinhaltet. Bis einschließlich 19. April gelten folgende Regelungen:

1. Die Durchführung von öffentlichen und privaten Veranstaltungen und Versammlungen im Freien mit mehr als 50 Teilnehmenden wird verboten.

2. Die Durchführung von öffentlichen und privaten Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 Teilnehmenden wird verboten. Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte sind von diesem Verbot ausgenommen.

3. Der Betrieb von Diskotheken, Clubs und Tanzlokalen sowie von Schank- und Speisewirtschaften mit Musikvorführung und Tanz ist verboten. Der Betrieb von Schank- und Speisewirtschaften ohne Musikvorführung und Tanz ist erlaubt.

4. Der Betrieb folgender Einrichtungen ist verboten:

1. Kultur- und Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Festspielhaus, Freilichttheater 2. Kinos 3. Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder, Saunen 4. Volkshochschule und Jugendtreffs 5. öffentliche Bibliotheken 6. Vergnügungsstätten 7. Versammlungsstätten 8. Prostitutionsbetriebe.

Der Betrieb von Wochenmärkten ist weiterhin erlaubt.

9:59: Zwischen Deutschland und den USA gibt es einem Bericht der „Welt am Sonntag“ zufolge Auseinandersetzungen um ein Tübinger Unternehmen, das an einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeite. US-Präsident Donald Trump versuche, deutsche Wissenschaftler mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin. Der US-Präsident biete der Firma demnach angeblich einen hohen Betrag, um sich deren Arbeit exklusiv zu sichern. Trump tue alles, um einen Impfstoff für die USA zu bekommen. „Aber eben nur für die USA“, heißt es laut Zeitung dazu in der Bundesregierung.


9:33:
Das Osterfest im Vatikan wird in diesem Jahr ohne Besucher begangen. Dasselbe gelte für alle liturgischen Feiern der Karwoche, teilte der Vatikan am Sonntag mit. Grund sei der Coronavirus-Ausbruch.

8:10:
Wegen des Verdachts einer Coronavirus-Infektion dürfen in Neuseeland 2600 Passagiere und 1100 Besatzungsmitglieder eines Kreuzfahrtschiffes nicht von Bord gehen.

Die Corona-Pandemie wird auch für die Polizei in Deutschland zur Belastungsprobe. Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, sagte der „Welt am Sonntag“, neben den Mitarbeitern im Gesundheitssystem stünden auch die Polizisten in den Bundesländern und die Bundespolizei „in vorderster Reihe“, etwa bei den verstärkten Grenzkontrollen oder an Bahnhöfen und Flughäfen.

„Diese Krise ist nicht nur eine des Gesundheitswesens, sondern auch eine der Sicherheit und Ordnung“, sagte Romann.

Trotz der Coronaviruskrise hat in Bayern am Sonntag die Kommunalwahl begonnen. Etwa zehn Millionen Menschen sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Die bayerische Landesregierung hielt trotz der Schließung von Schulen und Kindergärten an dem Wahltag fest und rief zur Teilnahme auf. Es werden Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte, Stadt- und Gemeinderäte sowie Kreis- und Bezirkstage gewählt.


Sonntag, 8:00:
Guten Morgen! Die BT-Onlineredaktion nimmt die Corona-Lage wieder in den Blick und informiert über die wichtigsten Entwicklungen.

Stopp: Die Beamten suchen derzeit das Gespräch mit den Grenzgängern. Foto: Thomas Frey/dpa

© dpa-avis

Stopp: Die Beamten suchen derzeit das Gespräch mit den Grenzgängern. Foto: Thomas Frey/dpa

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Erstellt:
16. März 2020, 07:03 Uhr
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