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Einschränkungen „zu restriktiv“

Freiburg (vn) – Singen im Chor in Corona-Zeiten, angesichts unzähliger Vorschriften eine Herausforderung: Kantoren kritisieren den Sonderweg, den die Erzdiözese Freiburg eingeschlagen hat.

Chorprobe vor der Pandemie: Heute gilt ein Mindestabstand von drei Metern. Foto: von Erichsen/dpa

© dpa

Chorprobe vor der Pandemie: Heute gilt ein Mindestabstand von drei Metern. Foto: von Erichsen/dpa

Von Volker Neuwald

23 hauptamtliche Kantorinnen und Kantoren der Erzdiözese Freiburg kritisieren in einer gemeinsamen Stellungnahme den „kirchlichen Sonderweg“ zum Thema Singen in Zeiten von Corona. Die Erzdiözese müsse selbstverständlich alle staatlichen Vorgaben für den Bereich umsetzen, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. „Sie soll diese aber auf keinen Fall unnötig verschärfen“, so der Appell.
Im „Hygienekonzept Chöre“ hat die Erzdiözese am 19. Juni auf drei Seiten detailliert aufgeschlüsselt, welche Maßnahmen zu beachten sind. Neben vielem anderen gilt: Beim Singen soll ein Mindestabstand von drei Metern zu allen Personen in allen Richtungen eingehalten werden – in geschlossenen Räumen und im Freien. Stühle müssen entsprechend aufgestellt, Stehflächen im Abstand markiert werden. Wenigstens vier Meter soll die Distanz zwischen Chorleiter und Sängern betragen.

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Erstellt:
26. Juni 2020, 22:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 44sec

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